Freitag, 25. November 2016

Hurra, der Bauernmarkt kommt nach Eimke!

Ein Jahr haben wir ausgesetzt, doch nun ist es amtlich:
Der Gerdautaler Bauernmarkt wird am 20. August 2017 in Eimke stattfinden.
Bereits seit 20 Jahren ist es gute Tradition, dass dieser Markt in wechselnden Orten des Gerdautals Land, Leute und Produkte der Region präsentiert.
Ein umfangreiches Rahmenprogramm findet seinen Höhepunkt in der Wahl der „Gerdautaler Wacholderkönigin“. 

Mehrere Kandidatinnen treten unter den Augen der Jury und des Publikums gegeneinander an und haben
einige Aufgaben zu bewältigen. Die neue Wacholderkönigin wird die Region auf verschiedensten Veranstaltungen repräsentieren.
Auf dem Markt werden Produkte aus der landwirtschaftlichen Erzeugung und Weiterverarbeitung sowie regionaltypisches Kunsthandwerk gezeigt. 

Für das leibliche Wohl sorgen Gastwirte aus dem Gerdautal mit regionalen Köstlichkeiten. Im Landfrauen-Café werden hausgebackene Torten und Kuchen serviert. Auf zahlreiche Besucher freuen sich die Veranstalter unter der Leitung der Dorfgemeinschaft Eimke.

Donnerstag, 24. November 2016

Gemütlich, klein und fein

Adventsmarkt in Gerdau am Ersten Advent läutet Vorweihnachtszeit ein
Am Sonntag, dem 27. November, ist es wieder soweit: Mit dem Ersten Advent beginnt die Vorweihnachtszeit. Auch in diesem Jahr laden die Kirchengemeinde und die Freiwillige Feuerwehr Gerdau herzlich zu ihrem gemütlich-feinem Weihnachtsmarkt rund um die Michaeliskirche. Der Tag beginnt um 11 Uhr mit dem Gottesdienst, anschließend wird der
Markt eröffnet.
Zahlreiche Stände mit den verschiedensten schönen Handarbeiten verführen zum Stöbern. Der Verkaufserlös sowie die Einnahmen der großen Tombola und vom Kuchenbuffet kommen einem Gemeindeprojekt zugute. 
Auch kulinarisch ist vorgesorgt, mit Waffeln, Glühwein und Likör, Bratwurst, Pommes und Mutzenmandeln.
Kinder dürfen sich auf die Weihnachtsbackstube im Kindergarten
freuen. In der Kirche werden schöne Geschichten erzählt und der Weihnachtsmann kommt bestimmt auch vorbei.

Freitag, 11. November 2016

Holxen - ein Dorf lebt auf!

Jugendliche aus Holxen sind tatkräftig dabei.
Nach der Verwaltungs- und Gebietsreform im Jahr 1972 wurde es in den Ortsteilen der Samtgemeinde ziemlich ruhig. Es bildete sich eine Stimmung nach dem Motto „Die Gemeinde macht das schon!“ So auch in Holxen.
Im März 2015 platzte den Holxenern jedoch der Kragen, denn es tat sich wenig und sie meinten, dass es so nicht weitergehen kann. Aus dieser Stimmung bildete sich der Slogan „Packen wir es an, wir schaffen das!“
Ein Dorfausschuss unter der Leitung von Karin Schubert wurde gegründet und folgende Ziele in Angriff genommen: Gründung eines Seniorenkreises mit einer jetzt sehr guten Beteiligung von etwa 30 Senioren. Mit viel Herzblut werden alle acht Wochen Nachmittage gestaltet. Susanne Wandler begleitet gemeinsam gesungene Lieder mit der Gitarre, Kaffee und Kuchen kommt aus Holxen.
Die Adventszeit mit einem Adventskalender für Jung und Alt wird gemeinsam gestaltet.
Auch das Dorfbild wird durch Pflegemaßnahmen verschönert. So wurden die Wege gesäubert und Gestrüpp beseitigt und die Wanderwegbrücke sowie Bänke wurden restauriert. Jugendliche aus Holxen haben außerdem die Furt an der Hardaubrücke erneuert.
Um den Spielplatz kümmern sich junge Eltern aus dem Ort. Sie haben den Platz renoviert und kümmern sich um einen Unterstand im Dorf. Außerdem wurde vor einiger Zeit ein Infostand aus einer sanierten Telefonzelle geschaffen.

Zwei Terminsachen:
Bürgerversammlung und Grünpflege
Die Dorfgemeinschaft Holxen lädt am Sonnabend, dem 19. November ab 10 Uhr zur Bürgerversammlung in Feuerwehrgerätehaus ein. Thema das Tages ist: „Was wollen wir unseren Gemeindevertretern und Kommunalpolitikern auf der Bürgerversammlung (Bauernrechnung) 2017 mit auf den Weg geben?“
Im Anschluss an die Diskussion gibt es einen kleinen Imbiss und dann werden die Gemeindeflächen gemeinsam für die Adventszeit vorbereitet. Erforderliche Gerätschaften wie Schaufeln, Harken, Fächerbesen und Schubkarren bitte mitbringen.

Adventszeit in Holxen
Auch in diesem Jahr sollen die Adventssonnabende jeweils ab 17 Uhr im Dorf gemeinsam begangen werden. Ausrichter sind zum 1. Advent (26. November) Familie Fromhagen, zum 2. Advent (3. Dezember) Familie Keilwitz, zum 3. Advent (10, Dezember) Familie Rahlfs und zum 4. Advent (17. Dezember) Familie Freese.

Donnerstag, 10. November 2016

Horste, Masten, Trafotürme und Nistkästen

JHV des NABU 2017.
NABU-Mitglieder schufen vielfältige Nisthilfen für Vögel

Auf ein arbeitsreiches Jahr blickten die Mitglieder des NABU Uelzen auf ihrer Jahreshauptversammlung, die kürzlich in Klein Süstedt stattfand, zurück. Mit 1660 Mitgliedern ist der NABU der größte anerkannte Naturschutzverband
Der Stieglitz, Vogel des Jahres 2016, 
wurde von Mirko Kandolf vorgestellt. 
Foto: Bart_Wullings|www.buiten-beeld.nl
im Landkreis Uelzen und seine Tätigkeitsfelder reichen vom Bau von Nisthilfen für verschiedene Vogelarten über den Artenschutz, etwa für Amphibien, Schmetterlinge oder Libellen, bis hin zu Stellungnahmen im Rahmen öffentlicher Beteiligungsverfahren wie etwa dem Raumordnungsprogramm für den Landkreis Uelzen. Der Vorsitzende des NABU Uelzen, Karl-Heinz Köhler kündigte an, dass das Esterauprojekt im kommenden Jahr erweitert werden soll. Auch das Unterschutzstellungsverfahren für das Obere Gerdautal beschäftigt die Naturschützer derzeit.
Waldemar Golnik, der unter anderem für Schleiereulen, Kraniche und Weißstörche zuständig ist, berichtete, dass dank Unterstützung der BINGO-Stiftung neue Lebensräume geschaffen werden konnten. „Die Teiche für Kraniche wurden vielfach angenommen“, so Golnik, der sich freute, dass auch in Molbath ein Junges groß gezogen werden konnte. 100 Krachich-Paare gibt es im Landkreis Uelzen mittlerweile, 2016 war für sie ein gutes Jahr, da das regenreiche Frühjahr gute Bedingungen für die Aufzucht der Jungen beschert hatte.
Weniger Erfolg hatten die Naturschützer bislang mit ihren Nisthilfen für den Weißstorch. 17 Masten gibt es im Landkreis Uelzen, der letzte wurde in Steddorf aufgestellt, wo großräumige Wiesenflächen ein gutes Nahrungsangebot versprechen. Nisthilfen werden auch für Schleiereule, Waldkauz, Turmfalke, Dohle, Hohltaube, Eisvogel, Mauersegler sowie Rauch- und Mehlschwalbe angeboten. Die 600 Nistkästen für die Schleiereule im Landkreis werden gerne auch einmal von „Fremdvögeln“ okkupiert, so nahmen sowohl der Waldkauz als auch Dohlen bereits mehrfach in den Eulenkästen Quartier. Der vom NABU betreute Trafoturm in Flinten bot gleich vier Vogelarten Unterschlupf: Waldkauz, Dohle, Schleiereule und Turmfalke brüteten hier bereits. An der Lopau entstand einer von zwei Horsten für Fischadler, mit Unterstützung der SVO soll demnächst ein weiterer im Landkreis aufgebaut werden. Die Horste sollen in den kommenden Jahren intensiv beobachtet werden. In den Ortslagen, beispielsweise an einer Uelzener Schule, kommen Kästen für Mauersegler zum Einsatz. Für die Betreuung verletzter Vögel haben sich u.a. Alfred Fahldieck und Fritz Kaune bereit erklärt.
Aber nicht nur um Vögel kümmern sich die Naturschützer. In der NABU-Station „NEST“ in Uelzen werden Lebensräume für Eidechsen, Hornissen und Schmetterlinge geschaffen und für Amhpibien, Lurche und Libellen werden an verschiedenen Stellen im Landkreis Teiche angelegt. Das NABU-NEST ist darüber hinaus Wirkungsstätte von Naturpädagogin Caroline Rothe, die hier mit Kindergruppen arbeitet. Auch Gruppen aus Schulen und Kindergärten sind hier willkommen und wer möchte, kann im NEST Kindergeburtstag feiern. Geplant ist, das NEST demnächst mit einem Barfußpfad zu erweitern.

Für Fledermäuse wurden in diesem Jahr im Stahlbachtal Böddenstedt sowie beim Haus Maria Rast in Holxen Nistkästen angebracht. Um die Flächen im Eigenbesitz des NABU, insbesondere die Moore, kümmert sich hauptsächlich Klaus Pailer, der derzeit zwei Flüchtlinge von der Elfenbeinküste als Helfer an seiner Seite hat.

Sonntag, 6. November 2016

Feuer und Wasser als musikalisches Finale

Reformationskonzert in Gerdau läutet 500-Jahr-Feier ein
An welcher Stelle haben die Musiker des Böddenstedter Posaunenchores einen Satz aus Händels Wassermusik ins Feuerwerk eingeschleust? Ein musikalisches Rätsel gab Moderator Carsten Chors seinen Zuhörern in der voll besetzten Gerdauer St. Michaelis Kirche am Abend des Reformationskonzertes mit auf den Nachhauseweg. Denn ein Satz der großen Komposition des barocken Meisters fehlte im „Schatzkästlein“ der Posaunisten – doch diese wussten sich zu helfen und fügten Feuer und Wasser zum fulminanten Finale eines wunderbaren Konzertabends zusammen.

Wieder einmal bescherte der Posaunenchor Böddenstedt unter der Leitung von Heinrich Drögemüller seinen Gästen einen anspruchsvollen musikalischen Reigen durch die Jahrhunderte. Mit dabei war diesmal Jan Kukureit an der Orgel, ein „alter“ Bekannter, denn auch er hat seine ersten musikalischen Schritte im Böddenstedter Posaunenchor getan. Jan Kukureit begleitete nicht nur die Lieder der Gemeinde, sondern hatte mit Franz Xaver Schnizers fröhlicher Sonate B-Dur ein Stück mitgebracht, das fidele Jahremarktklänge mit ernsthafter Eindringlichkeit verknüpft und mit wunderbarer Schlichtheit bezaubert. Mit dem zarten Präludium G-Dur von Felix Mendelssohn-Bartholdy fing er seine Zuhörer dann endgültig ein.
Auch Chorleiter Heinrich Drögemüller hatte seine Musiker in der Vorbereitung dieses Abends zu Höchstleistungen geführt, schließlich läutete das Gerdauer Konzert das Reformationsjubiläum 2017 im Landkreis Uelzen ein. "Wir freuen uns, die 500-Jahr-Feier zur Reformation in Gerdau starten zu können", so Carsten Cohrs, der durch das vielseitige Programm führte. „Martin Luther war nicht nur Bibelübersetzer und Reformator, sondern auch großer Texter und ein richtiger Marketingprofi. Er nahm Volkslieder, Gassenhauer und Liebeslieder und schrieb seine Texte unter diese Lieder. So verbreiteten sie sich, obwohl viele Menschen nicht lesen und schreiben konnten“, erläuterte er. Eines dieser Lieder ist "Vater unser im Himmelreich“, das die Gemeinde gemeinsam sang.
Mit Engelbert Humperdincks Abendgebet und mit dem Pilgerchor aus Wagners Tannhäuser folgten zwei musikalische Höhepunkte, die in die Moderne überleiteten: Ein sechsstimmiges Musikstück, das Michael Schütz aus zwei Liedern geformt hat. „Die Stimmen werden wie ein Staffelstab weitergegeben und zum Schluss hat Schütz die beiden Lieder hineinkomponiert“, regte Carsten Chors zum Achtgeben an.
Dann kamen die Anfängerbläser an die Reihe. Dominik, Jessica und ihre Eltern führten vor, was sie dem störrischen Blech nach 52 Stunden Unterricht entlocken können. „Schuld“ am Zuwachs des Bläserteams ist Christian Drögemüller, der seinen Schulfreund Dominik so für die Musik begeisterte, dass dieser gleich seine ganze Familie in den Unterricht mitnahm.
Romantisch und jazzig kamen anschließend „Gabriellas song“ und Johannes Matthias Michels „Intrade“ daher. Zwischen die beiden modernen Stücke passte Scott Joplins flotter „Entertainer“, der einen der schönsten Momente des Abends bescherte. Ein Lob an den Trompeter!


Pastorin Ann-Kathrin Averbeck sprach über Luthers Gedanken über den Christenmenschen, der ebenso ein freier Herr über alle Dinge wie ein dienstbarer Knecht ist, und zitierte dazu die Apostelgeschichte des Paulus sowie das Johannesevangelium.


Geehrt wurden Jürgen Niemann und Henning Stolte für ihre 40jährige Mitgliedschaft im Posaunenchor sowie der Ehrenvorsitzende Heinrich Drögemüller. Er ist seit 76 Jahren Bläser! Heinrich Drögemüller leitete den Posaunenchor viele Jahre, bevor er den Staffelstab an seinen Sohn Heinrich jun. weitergab.

Donnerstag, 3. November 2016

Laternenumzug für Klein und Groß in Bohlsen

Kürzlich fand der diesjährige Fackel- und Laternenumzug in Bohlsen auf Einladung des Dorfausschusses statt. Zahlreiche Kinder, Eltern und Großeltern hatten sich um 19 Uhr im Ortskern eingefunden. Von dort startete der Umzug durch das Dorf mit Laternen, Fackeln und Gesang.

Anschließend gab es für alle, auch für diejenigen, die nicht mitlaufen konnten, im Feuerwehrgerätehaus Suppe, Würstchen, Kinderpunsch und Glühwein. Am wärmenden Feuerkorb konnte bei nettem Klönschnack die Dorfgemeinschaft gepflegt werden. Die Kinder hatten großen Spaß am Stockbrot backen.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Eddi Marlow löst seinen letzten Fall

Morgen ist Premiere!

„Die letzten Seiten“ heißt das neue Stück der Theatergruppe „Bohlser Bühne“, das in diesem Herbst auf die Bühne im Landgasthof Puck in Böddenstedt kommt. Autor Carsten Schlüter hat seinen Schau- und Mitspielern aus der Region eine Komödie auf den Leib geschrieben, die ihre Gäste verzaubern werden.
Bereits zum dritten Mal wird der große Saal bei Pucks in Böddenstedt zu den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Diesmal wartet Autor Carsten Schlüter mit einem Bühnenwerk auf, das komische und dramatische Aspekte zu einer hurmorvoll-originellen Parallelgeschichte verknüpft: Eddi Marlow muss seinen letzten Fall lösen.
Und sein Schöpfer Nick muss seine Geschichte zu Ende schreiben. Wenn man ihn nur ließe. Ständig tauchen Personen auf, die ihm mit Fragen und Kommentaren nerven. Und dann machen sich auch noch die Figuren aus seiner neuesten Krimiepisode selbstständig und mischen kräftig mit im Geschehen auf der Bühne. Zu allem Übel steht der Möbelpacker vor der Tür, denn Nick ist beim Ausziehen. Fieberhaft tippt er auf seinem Laptop herum und versucht, sein Buch fertig zu schreiben – und damit auch ein Stück weit das eigene Leben aufzuarbeiten. Denn vor Nick liegt ein Lebensabschnitt, auf den er sich ebenso freut wie er ihn fürchtet. Ein neuer Job als Lektor heißt, Abschied zu nehmen vom Schreiben und von seiner Hauptfigur Eddi Marlow, die vieles ist, was er selbst gerne wäre. Die Regie führt diesmal Susanne Brudna. Autor Carsten Schlüter steht wieder mit auf der Bühne, wo er – wie im richtigen Leben - die Rolle des Schreibers innehat.

Die Termine: 5. und 11. November 20 Uhr, 13. November 15.30 Uhr im Landgasthof Puck in Böddenstedt und 26. November 20 Uhr im Gasthaus „Unterer Krug“ in Ebstorf.