Freitag, 18. Dezember 2015

Weihnachten kann kommen


Das Wetter lässt uns ja nicht dran glauben, aber es ist tatsächlich so: In einer Woche ist Weihnachten. Jetzt sollten wir also die letzten Gelegenheiten nutzen, falls wir noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen haben. Oder noch keinen Baum.

Schöne Weihnachtsbäume gibt es zum Beispiel auf unserem Erlebnisbauernhof Constien in Bargfeld, wo am vorigen Wochenende auch ein wunderschöner Weihnachtsmarkt stattgefunden hat.


Viele Gäste waren gekommen, um nach kleinen Geschenken zu stöbern, die Tiere zu bewundern oder auch einfach nur einen netten Klönschnack zu halten. Danke Familie Constien!




Donnerstag, 10. Dezember 2015

Weihnachtszauber auf dem ErlebnisBauernhof

Rolf_Handke_pixelio
Familie Constien lädt am dritten Adventssonntag, dem 13. Dezember, ab 11 Uhr auf dem Erlebnisbauernhof in Bargfeld, Kattenstr. 1, recht herzlich zum "Weihnachtszauber" ein. 

In der festlich geschmückten Scheune erwartet Sie ein gemütlicher Weihnachtsmarkt mit vielen Leckereien und Überraschungen sowie ein reiches Sortiment geschmackvoller Geschenkideen.
Ein Bierbrauer wird eigens für diesen Tag ein Weihnachtsbier brauen und Interessierte in die Braukunst einweihen.

Auf die kleinen Gäste freuen sich die Esel, Schafe und die Minischweine. Ein buntes Kinderprogramm sorgt für viel Spaß und Unterhaltung. Sogar der Weihnachtsmann hat sich wieder für diesen Tag angekündigt.

Ab heute stehen auch wieder Nordmann- und Blautannen in bester Qualität zum Verkauf.

Montag, 16. November 2015

Auf zur Klintmühle!


Morgen findet unser Herbst-Nachmittag mit den Mitgliedern des Tourismusvereins Suderburger Land statt. Wir haben uns diesmal vorgenommen, von Gerdau aus zur Klintmühle zu wandern. Anschließend gehen wir ins Gasthaus Wellmann in Gerdau zum Kaffetrinken und Klönen. Es wird eine kleine Adventsgeschichte gelesen. Wir treffen uns um 14 Uhr bei Wellmanns.

Hier schon ein kleiner Vorgeschmack:
Wo der Häsebach den Schatten eines Niederungswaldes verläßt, um kurz darauf in das Heideflüßchen Gerdau zu münden, liegt die Klintmühle am Rande einer ausgedehnten Feldmark. Seit 300, vielleicht sogar seit 500 Jahren ist dieser Hof Stammsitz einer weitverzweigten Müllerdynastie: Söhne der Familie Müller haben

die Geschichte vieler Mühlen dieser Region mitgeschrieben, so in Hanstedt (Nr. 65) oder auf Kroetz-Mühle (Nr.51). Als der Mühlenbetrieb in den 60er Jahren aufgegeben wurde, ging auf Klintmühle eine mehr als 600jährige Tradition zuende. Hier war Korn vermahlen und Öl gepreßt worden. Doch war der Klint-Müller wie so viele seiner Kollegen stets auch Bauer. Die große Fachwerkscheune von 1746 und das stattliche Haupthaus von 1842 mit seinem ausgedehnten Stallteil belegen dies eindrucksvoll. Das Mühlengebäude selbst wurde 1903 als wohlproportionierter Fachwerkbau errichtet. Zu dieser Zeit erhielt die Mühle auch ihre erste Turbine. Eine Turbine und ein Stromgenerator sind heute auch die einzigen Machinen, die noch das Wasser des Häsebaches nutzen.
Aus: http://www.niedersaechsische-muehlenstrasse.de

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Geistliche Abendmusik zur Reformation

Konzert in 
St. Michaelis Gerdau

Zu einem Konzert unter dem Titel „Geistliche Abendmusik zur Reformation“ lädt die evangelische Kirchengemeinde Gerdau am Sonnabend, 7. November ab 19 Uhr in die St. Michaelis Kirche zu Gerdau ein. Mit dabei sind der
Posaunenchor Böddenstedt unter der Leitung von Heinrich Drögemüller und der Kirchenchor unter der Leitung von Christiane Schirmer, die auch an der Orgel zu hören sein wird.
Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Georg Philipp Telemann, Friedrich Silcher, Thomas Riegler, Michael Schütz
und anderen Komponisten wird der musikalische Bogen von der Klassik in die Moderne geschlagen. 

Das Konzert zum Reformationstag ist eine gemeinsame Tradition der Kirchengemeinde Gerdau und des Posaunenchores Böddenstedt, die alljährlich die Gerdauer Kirche mit Besuchern füllt. Worte über Martin
Luther, der am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an das Portal der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen haben soll, gehören ebenso zu diesem Abend wie eine musikalische Reise durch die Zeit. Mit dem Thomaskantor Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel führt die Reise diesmal in das 18. Jahrhundert, ebenso wie mit dem großen Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann. Besonders für seine Chorgesänge und Lieder berühmt wurde der Tübinger Komponist Friedrich Silcher, aus dessen Werken an diesem Abend ebenfalls zu hören sein wird.

Mit Thomas Riegler und Michael Schütz führt die musikalische Reise schließlich in die Gegenwart. Der zeitgenössische Komponist Thomas Riegler ist unter anderem bekannt für seine Musicals, die insbesondere ein junges Publikum ansprechen, ebenso wie die Kompositionen des Kirchenmusikers Michael Schütz, der mit seinen Exkursen in die Welt von Rock und Pop für Akzente sorgt.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Glühende Leidenschaft und dramatische Schicksale

Caroline Mathilde Foto: wikipedia
Glühende Leidenschaft und dramatische Schicksale eingebettet in die Geschichte unserer Region – in einem Bildervortrag plaudert die Vorsitzende des Tourismusvereins Suderburger Land, Christine Kohnke-Löbert, am Mittwoch, 21. Oktober ab 19 Uhr im Historischen Speicher Bohlsen über Mitglieder der Familie der Welfen und ihren Lebensweg. Sie erzählt vom königsgleichen Heinrich dem Löwen, dem die Bardowicker bei der Heimkehr aus dem englischen Exil den Allerwertesten zeigten und der dafür die Stadt schleifen ließ, und von der unglücklichen Dänenkönigin Caroline Mathilde. Diese liebte den Leibarzt ihres – vermutlich geisteskranken – Mannes, die Liebschaft wurde entdeckt und ihr Liebhaber hingerichtet. Caroline verbrachte ihre letzten Jahre im Schloss Celle.



Aber auch Uelzen und Ebstorf haben enge Verbindungen zum Welfenhaus – in Uelzen wurde Herzog Ernst der Bekenner geboren und in Ebstorf nahmen die Herzöge gerne Residenz, wenn sie auf Jagd gingen. 
Auch Georg August, der spätere König Georg II. von Großbritannien und Irland, war zweimal in Ebstorf zu Gast. Dem Gildecapitain der Schützengilde überreichte er anlässlich eines Besuches einen Sponton, eine Art Hellebarde, die noch heute beim Schützenfest vom Gildehauptmann getragen wird.




Wappen des Herzogs Christian Ludwig am Wachhaus in Ebstorf, Domänenplatz. 


Der Eintritt ist frei, es gibt wie immer einen Imbiss. Weitere Infos unter 0581 / 97 39 20 71.

Dienstag, 13. Oktober 2015

„Bretter, die den Tod bedeuten“

Theatralisch und kriminell wird es noch zweimal im Landgasthaus Puck in Böddenstedt: Die Bohlser Bühne lädt am Freitag, 16. Oktober ab 20 Uhr und am Sonntag, 18. Oktober nachmittags ab 15 Uhr zu ihrem Theaterstück "Bretter, die den Tod" bedeuten ein.


Autor Carsten Schlüter hat diesmal als besondere Rafinesse ein Stück im Stück ersonnen. Die Schauspieler spielen also Schauspieler - mehr oder minder talentiert der einzelne, aber dafür mit jeder Menge Flausen im Kopf.

Allen voran die beiden Kleinstadt-Diven Marietta und Cora, die beide auf jeden Fall die Hauptrolle spielen möchten. Denn eine hat zu-, die andere hat abgesagt, aufgetaucht sind aber beide. Keine Frage, der Zickenkrieg nimmt seinen Lauf.
Und dann gibt es auch schon den ersten Toten - dessen Nachfolgerin nicht auf sich warten lässt. Zu allem Übel ist plötzlich der Regisseur verschwunden und seine Assistentin hoffnungslos überfordert. Die Gelegenheit  nutzen Marietta und Cora, um das Stück nach eingenem Gusto umzudichten. Nicht allen gefällt das...

Montag, 5. Oktober 2015

Wunderbare Welt des Mittelalters

Das Paradies. Abb. Weltkarte aus:
Hartmut Kugler(Hrsg.) "Die Ebstorfer Weltkarte",
Akademie Verlag Berlin, 2007


Geschichten und Geschichte der Ebstorfer Weltkarte stehen am Mittwoch, 7. Oktober um 19 Uhr im Haus des Gastes, Räberweg 4 in Hösseringen, auf dem Programm. 
Die Vorsitzende des Tourismusvereins Suderburger Land, Christine Kohnke-Löbert, wird über die faszinierende Welt der mittelalterlichen Radkarte plaudern und dazu Bilder zeigen.
 Die Ebstorfer Weltkarte, um 1300 im Kloster Ebstorf im Landkreis Uelzen entstanden, ist die größte mittelalterliche Karte der Welt. Sie zeigt die Erde als runde Scheibe, begrenzt vom allumfassenden Ozean, und doch wussten ihre Schöpfer um die Kugelgestalt der Erde. Denn die „Ebstorferin“ ist viel mehr als eine Landkarte, sie ist ein Lehrbuch des Mittelalters. Wie eine gotische Kathedrale vermittelt
sie einen Einblick in das hochkomplexe Wissen des 13. Jahrhunderts. Historische, religiöse, mythologische, geografische und nicht zuletzt naturwissenschaftliche Kenntnisse der Menschen vor mehr als 700 Jahren haben hier auf eindrucksvolle Weise Niederschlag gefunden.

Gemeinsam mit ihren Zuhörern wird Christine Kohnke-Löbert der Frage nachgehen, wie die wilden Völker der Gog und Magog besiegt wurden und wie Esther, die Königin von Susa, ihr Volk rettete. Auf einer Reise in die Vergangenheit sollen das Ammonsorakel, die indischen Weisen und wilde Völker besucht werden. Mit Alexander dem Großen geht es hoch in die Luft, tief hinunter auf den Meeresboden und in den Kampf gegen Riesenameisen, Drachen und andere Fabelwesen.

Interessierte sind herzlich zur Reise in die wunderbare Welt des Mittelalters eingeladen. Es gibt einen Imbiss, der Eintritt ist wie immer frei. Weitere Infos unter 0581 / 97 39 20 70.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Die Heide im Herbst


Noch lockt uns der goldene Herbst hinaus in die Heide. Morgen lädt Gästeführerin Hannelore Behrens wieder zur Wanderung im Mondschein ein. Lassen Sie sich dieses besondere Erlebnis nicht entgehen. Treffpunkt ist um 17 Uhr der Parkplatz an der Ellerndorfer Heide. 


Über die Heide hallet mein Schritt;
Dumpf aus der Erde wandert es mit.
Herbst ist gekommen, Frühling ist weit -
Gab es denn einmal selige Zeit?
Brauende Nebel geisten umher;
Schwarz ist das Kraut und der Himmel so leer.
Wär ich hier nur nicht gegangen im Mai!
Leben und Liebe - wie flog es vorbei!

Von Theodor Storm

Dienstag, 22. September 2015

Krimizeit und Zickenkrieg in Böddenstedt

Liebe Leute, nicht vergessen: 
Am Sonnabend, 26. September um 20 Uhr ist wieder einmal große Premiere im Landgasthof Puck in Böddenstedt. 
"Bretter, die den Tod bedeuten" heißt das aktuelle Stück von Krimiautor Carsten Schlüter, der gemeinsam mit seinen Mitstreitern von der "Bohlser Bühne" diesmal mit einer richtigen Schmonzette
aufwartet.
„Bretter, die den Tod bedeuten“ heißt das Stück, an dem die Laienspielgruppe seit einigen Monaten probt - und zwar mit erhöhter Schwierigkeitsstufe. Denn Carsten Schlüter hat diesmal als besondere Rafinesse ein Stück im Stück ersonnen. Die Schauspieler spielen also Schauspieler - mehr oder minder talentiert der einzelne, aber dafür mit jeder Menge
Flausen im Kopf. Allen voran die beiden Kleinstadt-Diven Marietta und Cora, die beide auf jeden Fall die Hauptrolle spielen möchten. Denn eine hat zu-, die andere abgesagt, aufgetaucht sind aber beide. Keine Frage, der Zickenkrieg nimmt seinen Lauf. 
Natürlich sind die Beiden nicht die Einzigen, die ihre Befindlichkeiten ausleben. Auch der Regisseur als Regisseur pflegt seinen Ego-Trip: Carsten alias Jerome fühlt sich zu Höherem berufen und träumt von alten Tagen an der Landesbühne. Nur schade, dass es dafür nicht gereicht hat. Statt dessen bespielt er nun eine abgelegene Provinzbühne in der Heide, auf der zwei Frauen im Koma um eine überlebenswichtige Organspende wetteifern. Eine von beiden möchte gerne mehr Text sprechen, was sich im Koma allerdings schwierig gestaltet, und die andere hat ihre Rolle so verinnerlicht, das sie meistens die Pause verpasst. Arzt Dr. Henry dagegen ficht die Entscheidung seines Lebens aus. Rettet er das Leben seiner großen Liebe oder doch lieber das der reichten Millionärsgattin? Während er noch zweifelt, verlieren andere Protagonisten das ihrige und als auch noch der Regisseur verschwindet, herrscht Chaos. 
Besser als jeder Tatort! Also, auf zu Puck's!

Montag, 14. September 2015

Bohlser Dorffest mit Jung und Alt gefeiert

 BürgerEnergie Bohlsen präsentierte Nahwärmenetz 

Das Wetter hatte es gut gemeint: Bei strahlendem Sonnenschein haben zahlreiche Besucher am vergangenen Samstag das Bohlser Dorffest gefeiert. Am Nachmittag startete das bunte Programm in der Bohlser Masch.
Bei Kaffee und hausgebackenen Torten und Kuchen erfreuten sich
Jung und Alt an der Taekwondo-Vorführung des Postsportvereins Uelzen und dem Tanzprogramm des Tanzkreises Bohlsen.
Der Stand der BürgerEnergie Bohlsen war sehr gut besucht. Zahlreiche Bohlserinnen und Bohlser informierten sich über das geplante Nahwärmenetz. Das begleitende Ingenieurbüro beantwortete technische Fragen und hatte einen Wärmetauscher ausgestellt. Weitere Mitglieder
konnten gewonnen werden. Bereits in seinen Begrüßungsworten war Bürgermeister Volker Schulz auf die Vorteile des Nahwärmenetzes eingegangen: „Bei Öl und Gas sind wir alle Einzelkämpfer und von großen Konzernen abhängig. In der Genossenschaft hingegen sind wir gemeinsam stark und produzieren unsere Energie selbst vor Ort. Mit einem kompetenten Team in Vorstand und Aufsichtsrat sehe ich die Genossenschaft gut aufgestellt. Verlasst euch auf euer Bauchgefühl und werdet Teil dieses zukunftsfähigen und langfristig wirtschaftlichen Nahwärmenetzes“, ermunterte er die Anwesenden zur Mitgliedschaft in der Genossenschaft.
Die Kinder-Olympiade mit Lolli-Ringweitwurf, Wasserbomben-Werfen und vielen schönen „alten“ Kinderspielen sorgte bei den Kleinen für Begeisterung. Beim Kinderschminken wurden fabelhafte Wesen gezaubert, und die Rundfahrten im Feuerwehrauto mit Blaulicht und Sirene ließen manche Kinderaugen strahlen.
Besondere Höhepunkte für Alle waren das Entenrennen auf der Gerdau und das Kuhfladenroulette. Die Kuh sorgte für Spannung, setze auf eines der markierten Felder ihren Fladen ab und bestimmte damit den Gewinner.
Bis spät in die Nacht feierten die Bohlserinnen und Bohlser dann bei Musik von „Streets of London“ und Mateo Meyer.

Dienstag, 8. September 2015

Wie kam die Kartoffel nach Äthiopien?

Anne Schorling berichtet im Bohlser Speicher
Am Dienstag, 15. September 2015 lädt der Bohlser Speicher um 20 Uhr zu einem Bildervortrag ein. Unter dem Titel „Ein Blick über den Tellerrand – wie kam die Kartoffel nach Äthiopien?“ berichtet Anne Schorling über ihre langjährige Arbeit im Äthiopien. Ihre persönlichen Eindrücke hat sie in Bildern festgehalten, die ihren
Vortrag ergänzen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – natürlich rund um die Kartoffel.

Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt, das aber mittlerweile gute Selbsthilfestrukturen entwickelt und zahlreiche Entwicklungspotentiale nutzbar gemacht hat. Die deutsch-äthiopischen Beziehungen haben eine lange Tradition und das Land
am Horn von Afrika zählt für Deutschland zu den Schwerpunkten der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung und Zusammenarbeit.

Eine besondere „deutsch-äthiopische Entdeckung“ hat Anne Schorling kürzlich im Norden Äthiopiens gemacht. Sie fand heraus, dass der deutsche Botaniker Wilhelm Schimper im Jahre 1858 die Kartoffel als wichtiges Nahrungsmittel in Äthiopien eingeführt hat. Auf ihrem Weg durch bezaubernde Landschaften traf sie Bauern, die überlieferte Geschichten erzählten und sie zu den Mauer-Resten von Wilhelm Schimpers Haus führten. Unterwegs wurde ihr von den Bauern bestätigt, dass Anne Schorling die erste Deutsche ist, die die Reste von Schimpers Haus wieder entdeckt hat.

Anne Schorling ist in Hansen aufgewachsen und dort sowie in Uelzen zur Schule gegangen. Sie hat viele Jahre in Äthiopien gelebt und gearbeitet. Dort beriet sie das „Capacity Building Program“ und begleitete die Verwaltungsmodernisierung im Rathaus von Addis Abeba. Anne Schorling nimmt ihre Gäste auf eine Bilder-Reise in den Norden des afrikanischen Landes mit, stellt das „Land mit 13 Monaten Sonnenschein“ vor und steht nach dem Vortrag zur deutsch-äthiopischen Gesprächsrunde zur Verfügung.

Montag, 7. September 2015

Das waren die Heideklänge!

Königlicher Besuch beim Chorkonzert
Der Abend begann blumig und endete mit Frohsinn – eine Aussage, die man eigentlich immer machen könnte, wenn im Suderburger Land zum großen Chorkonzert „Heideklänge“ eingeladen ist. Und natürlich war auch diesjahr das Gasthaus „Spiller“ in Suderburg voll besetzt.
Die Veranstalter vom Tourismusverein Suderburger Land und ihre Gäste ließen es sich nicht nehmen, zu Beginn des Abends der erkrankten Wirtin Anneliese Müller Genesungswünsche auf den Weg zu geben. „Wir sind dankbar, dass wir unser Konzert hier im
Suderburger Traditionssaal veranstalten können“, so die Vorsitzende Christine Kohnke-Löbert.

Den Auftakt des musikalischen Abends zur Heideblüte machte der Gesangverein „Heiderose“ aus Stadensen unter der Leitung von Walter Schlothane, der mit dem Lied „Sommerabend“ dem Herbst, der kalendarisch ja bald Einzug
halten wird, ein Schnippchen schlug. Trotz ihrer Ankündigung „Ist Feierabend“ mussten die Sängerinnen und Sänger der Heiderose an diesem Abend noch ein wenig auf denselben warten. Als Arbeit hat aber sicher keiner die schönen Lieder angesehen, die hier vorgetragen wurden.
Mit dem Männergesangverein Condordia aus Wrestedt musste dann Wacholderkönigin Sina Ritzmann ihren ersten großen Auftritt meistern: Eine Runde Walzer mit dem Altvorsitzenden des Tourismusvereins Alfred Meyer, der den Abend kurzweilig moderierte. Bürgermeister Hans-Hermann Hoff nahm die Gelegenheit wahr, um Alfred Meyer für sein langjähriges Engagement zu danken. Anschließend stellte sich „Sina I.“ im Interview mit Christine Kohnke-Löbert ihren Untertanen vor. Die Bohlsenerin ist ein echtes Heidekind und freut sich auf die vor ihr liegende zweijährige Zusammenarbeit im Tourismus. „Ich möchte das Suderburger Land gut repräsentieren“, versprach sie ihren Gästen.
Die Sänger von „Concordia“ entführten anschließend mit „Halli, Hallo“ in die Welt der Jäger. Wein und Bier sollte es dazu auch geben, zumindest musikalisch. Und dann noch einen süßen Kuss zum Abschied – was braucht es mehr für einen romantischen Abend. Beim Blättern im Musiklexikon zum Text von „Es blies ein Jäger wohl...“ machte Chorleiter Mathias Wegener unter anderem Station bei Johann Strauß. Auch Katja Ebstein hatte die Ehre und sogar Elvis durfte einmal „ins Horn blasen“.
Der Gesangverein „Frohsinn“ aus Hösseringen nahm seine Gäste mit auf eine Reise von Dänemark bis nach Tschechien. Mit „Swing time a capalle“ traten die Damen außerdem den Beweis an, dass sie noch so richtig „aus der Hüfte heraus“ können. Chorleiter Walter Schlothane musste sich anschließend entschuldigen, sie „betagt“ genannt zu haben.

Zum Schluss war noch einmal „Frohsinn“ angesagt, mit der Forelle von Schubert und mit Whisky für die Männer, die sich weigerten, ihren Part ohne Hochprozentiges für die Stimmbänder zu beginnen. Die Damen dagegen hatten vorgesorgt und ihren Stoff in der Handtasche dabei. Das große Finale sangen die drei Chöre dann gemeinsam mit ihren Gästen, die sich ohne Zugabe natürlich nicht gehen ließen.

Donnerstag, 3. September 2015

So klingt die Heide!




Liebe Leute, nicht vergessen: Heute Abend um 19.30 Uhr bei Spillers findet unser großes Chorkonzert "Heideklänge" statt.


Mit dabei sind der Gesangverein "Frohsinn" aus Hösseringen, der Gesangverein "Heiderose" aus Standensen und der MGV "Concordia" aus Wrestedt.


Die Moderation obliegt in bewährter Weise Alfred Meyer. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Mittwoch, 26. August 2015

Willkommen zum Bohlser Dorffest

Spaß und Spiel für Jung und Alt / Info zum Nahwärmenetz

Am Samstag, 29. August ist es wieder soweit: Das alljährliche Dorffest in Bohlsen findet ab 15 Uhr in der Masch (Eichenhain in der Ortsmitte) statt. Ein buntes Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt sorgt für jede Menge Abwechslung. Eingeladen sind alle Bohlser Bürger und natürlich auch alle Freunde Bohlsens aus Nah und Fern.

Der Tanzkreis wird wieder sein Können zeigen und das Unterhaltungsprogramm ebenso bereichern wie eine Taekwondo-Vorführung.
Für Kinder gibt es ein buntes Programm mit Kinderschminken, Olympiade und Spaß und Spiel. Die Feuerwehr lädt zu Rundfahrten mit dem Oldtimer-Feuerwehrauto ein. Besondere Höhepunkte für Alle sind das Entenrennen auf der Gerdau um 17.30 Uhr und das Kuhfladenroulette. Die Kuh sorgt auf ihrer direkt neben dem Festplatz gelegenen markierten Grünfläche für Spannung, auf welches der markierten Felder sie einen Fladen absetzt und damit den Gewinner bestimmt.

Die BürgerEnergie Bohlsen wird mit einem Infostand auf dem Dorffest vertreten sein und über die Planungen zum Nahwärmenetz informieren. Alle Interessierten haben Gelegenheit, sich über technische und wirtschaftliche Details zu informieren, sogar ein Wärmetauscher wird ausgestellt.

Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Die musikalische Unterhaltung startet abends ab 20.00 Uhr mit dem Duo „Streets of London“.

Freitag, 21. August 2015

Mit Bauer Hans unterwegs im Suderburger Land

Einen Ausflug zum ErlebnisBauernhof Constien in Bargfeld unternahm der Tourismusverein Suderburger Land kürzlich. Gemeinsam wurde der Bauernhof erkundet und anschließend mit Bauer Hans eine Fahrt mit dem LandErleben-Wagen ins schöne Suderburger Land unternommen. Im gemütlichen Ambiente des alten Schafstalles freuten sich die
Mitglieder über eine Rast bei Kaffee und - passend zur Saison - leckerer Blaubeertorte. Anschließend ging es weiter zur Blaubeerplantage von Familie Dräger in Linden - natürlich mit Verkostung der verschiedenen Sorten. Alle waren sich einig: Lecker!

Der Erlebnisbauernhof Constien bietet viele Möglichkeiten für Kinder und Erwachsene, das Landleben hautnah zu erleben. Hier können Kinder einen tollen Kindergeburtstag feiern, dabei die Tiere kennenlernen und einige von ihnen auch streicheln und füttern. Die Esel freuen sich über kleine Hände, die sie putzen. Wer sich traut, darf auch einmal auf dem Esel reiten.
Schulkinder können ihren eigenen Kartoffelacker bepflanzen und pflegen und später stolz die eigenen Knollen ernten. Im Rahmen der erlebnispädagogischen Angebote lernen die Kinder, Natur und Umwelt bewusst wahrzunehmen. Sie erfahren, wie ein Brot entsteht und wo Kartoffeln und Zuckerrüben am besten wachsen. Spannend sind in jedem Jahr die
Ausflüge ins Maislabyrinth und die Picknicks in der Ellerndorfer Heide. Die Kinder lernen in der Gruppe, denn viele Aufgaben sind nur gemeinsam zu lösen. Dadurch werden soziale Kompetenzen gefördert und die persönliche Entwicklung gestärkt. Außerdem macht es ganz einfach einen Riesenspaß!

Auch für Erwachsene hält der ErlebnisBauernhof viele Möglichkeiten bereit. Bei einer Treckerfahrt wird unter anderem über die moderne Landwirtschaft und Naturschutz berichtet. Bauer Hans bietet Touren zum Obstbauern, in die Heidelbeeren, zum Spargelbauern und vieles mehr.


Familie Constien und die Esel Joschi, Leopold, Clemens und Lotte freuen sich auf ihren Besuch!

Infos: Hof Constien, Kattenstr. 1, 29581 Bergfeld, Tel. 05808 - 221, 0170 - 21 58 25 4, info@hof-constien.de.

Donnerstag, 20. August 2015

Kaum zu glauben…… vor 50 Jahren war Schulentlassung!

Das war natürlich ein ganz besonderer Grund, alle Klassenkameradinnen und Klassenkameraden zu diesem Jubiläumstreffen in das Carpe Diem in Suderburg einzuladen. Die weiteste Anreise hatte Helga von der Ohe, die extra aus Hannover gekommen ist und so waren gut die Hälfte zum ausgiebigen Klönen anwesend.
Nach dem Motto: weißt du noch – damals – bei den tollen Klassenfahrten, dem smarten Praktikanten für das Lehramt, dem großartigen Klassenlehrer Hermann Wünsch – und mit unserer Fachlehrerin Christa Pfaffe. Als heute Christa Sebeke war auch sie zur Freude der Ehemaligen zum Klassentreffen erschienen – mit dem kleinen roten Buch von damals, in dem sie die Zensuren stets eingetragen hatte. Und so konnte Christa Sebeke ihren Schülerinnen und Schülern von damals noch sehr gut sagen, mit welchen Zensuren sie in ihrem Fach unterwegs waren.
Mit einem bunten Blumenstrauß dankte der ehem Klassensprecher Alfred Meyer der stets fairen und geschätzten Kunst-Lehrerin Christa Sebeke für die tolle Schulzeit mit ihr und das sie zu dem   Klassentreffen gekommen war.
Die Stunden vergingen bei einem zünftigen Abendessen im Restaurant Carpe Diem in Suderburg wie im Fluge, der Gesprächsstoff ging nicht aus – und so wollen sich die Ehemaligen auch im nächsten Jahr wieder treffen.

Namen unter dem Bild vor Carpe Diem von links: Helga von der Ohe, Marlies Büthe (Niemann), Christa Sebeke, Sieglinde Deppe (Schmidt), Marianne Roggemann (Jenßen), Sunhild Ziegenhagen (Menges) Friedhelm Eggers, Margret Hammes (Alpers), Alfred Meyer, Eckhard Bratz

Text und Fotos: Alfred Meyer