Freitag, 20. Februar 2015

Wer möchte "Kerniges Dorf" werden?

Wettbewerb 2015 ist angelaufen

Zum zweiten Mal führt die Agrarsoziale Gesellschaft e. V. den bundesweiten Wettbewerb „Kerniges Dorf!“ durch. In diesem Wettbewerb werden Dörfer ausgezeichnet, die sich mit ihrer baulichen Gestaltung an Veränderungen in der Bevölkerung anpassen und dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen. Das kann ebenso die Stärkung von Innenentwicklung sein wie auch ein mutiger Rückbau und die Gestaltung neuer Freiflächen. Das wichtigste Kriterium ist ein erkennbares Ziel für die Gestaltung des gesamten Dorfes oder abgegrenzter Dorfteile. Umsetzungsbeispiele, Kreativität und Bevölkerungsbeteiligung sind weitere Aspekte, die bei der Gewinnerauswahl eine wichtige Rolle spielen.

Der Wettbewerb startete am 21. Januar 2015 und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Eine Fachjury mit Vertretern aus Praxis, Politik, Wissenschaft und Verbänden nimmt die Auswahl der Gewinner vor. Es werden fünf gleichwertige Preise in Höhe von insgesamt 10 000 € vergeben. So können die sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und Strukturen der Dörfer berücksichtigt werden. Die Preisgelder stiftet die Landwirtschaftliche Rentenbank. Anfang 2016 zeichnet das BMEL die Sieger im Rahmen der Internationalen Grünen Woche Berlin offiziell aus.

Bewerben können sich Gemeinden oder Ortsteile mit weniger als 5 000 Einwohnern. Das Formular steht im Internet unter www.asg-goe.de/wettbewerb zur Verfügung oder kann schriftlich angefordert werden bei: Agrarsoziale Gesellschaft e. V., Kurze Geismarstraße 33, 37073 Göttingen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2015.

Der Flyer zum Wettbewerb kann hier heruntergeladen werden.

Kontakt:
Agrarsoziale Gesellschaft e. V.
Kurze Geismarstraße 33, 37073 Göttingen
Telefon: 0551 / 49 709 – 0; Fax: 0551 / 49 709 – 16
www.asg-goe.de/wettbewerb
claudia.busch@asg-goe.de

Montag, 16. Februar 2015

Landschaft wird Kunst

Liebe Freundinnen und Freunde des Suderburger Landes,

Landschaft wird Kunst - auch hier bei uns im Suderburger Land! Wir freuen uns, dass wir bei der diesjährigen LandArt dabei sein dürfen und planen derzeit die "Lila Route" durch das Hardautal. Sie verläuft entlang des
Ilmenauradweges zwischen der Ortsmitte Hösseringen und dem Museumsdorf. Wir würden uns sehr über viele Mitstreiter freuen, die wie wir Lust haben, sich in der Natur künstlerisch mit der Natur auseinanderzusetzen.

LandArt ist eine in den 60er Jahren in den USA entstandene Kunstströmung, die sich vom etablierten Kunstbetrieb absetzen wollte. Im Rahmen unseres Projektes geht es darum, Kunst in der Natur und in der Auseinandersetzung mit der Natur zu schaffen. Es kann sich jeder beteiligen, der eine gute Idee hat und bereit ist, den Grundgedanken des Projektes zu akzeptieren.
LandArt fand vor zwei Jahren bereits mit großem Erfolg hier im Landkreis statt, damals gab es zwei „Kunstrouten“ durch die Natur. In diesem Jahr wird es vier Routen geben und Hösseringen ist mit der „Lila Route“ dabei. Entlang des Weges zwischen dem Hösseringer Dorfteich und dem Museumsdorf (im Hardautal, Ilmenauradweg) sollen Kunstwerke in der Natur entstehen.

Die diesjährige LandArt findet vom 19. Juni bis 5. Juli statt, d.h., die Kunstwerke müssten zum Eröffnungstermin am 19. Juni installiert sein. Begleitend gibt es eine Karte und Infomaterial. Bis zum 15. März ist offizieller Anmeldeschluss für Teilnehmer, damit die Drucksachen in Auftrag gegeben werden können. Spätere Anmeldungen sind natürlich immer möglich.

Die Schirmherrschaft über die „Lila Route“ hat unser Bürgermeister Hans-Hermann Hoff übernommen. Danke!

Für Sonntag, den 1. März haben wir einen gemeinsamen Gang entlang der Route zwischen Dorfteich Hösseringen und Museumsdorf geplant. Treff ist 14.30 Uhr am Dorfteich. Kommt zahlreich! Wir freuen uns auf viele Mitstreiter.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Die Heide literarisch

Liebe Heide-Freunde und 
-Interessierte, 

hier eine Ankündigung: 

Zu einer vergnüglichen Reise durch die literarische Lüneburger Heide lädt Christine Kohnke-Löbert im Rahmen eines Kurses der Kreisvolkshochschule am Dienstag, 17. Februar ab 18.30 Uhr ins Alte Rathaus in Uelzen ein. Unterwegs
wird an den Sieben Steinhäusern, in der geheimnisvollen Wacholderheide und beim Heidschnucken-Schäfer Station gemacht. Es gibt Anekdoten aus alten Reisebeschreibungen, in denen die Heide als wüster Landstrich gar nicht gut wegkommt, Geschichten vom Hünengrab, Märchenhaftes und auch ins Niedersachsenhaus soll ein Blick geworfen werden. Ein Abstecher in die komplizierte Heide-Welt Arno Schmidts wird ebenfalls nicht fehlen. 

Dienstag, 10. Februar 2015

Eine Reise in die Vergangenheit


Eine Reise in die Vergangenheit unternahm Dr. Horst Löbert auf der Lichtmess Bürgerversammlung in  Böddenstedt. Er hatte im vergangenen Jahr zwei historische Funde aus dem Ort erhalten, die in die archäologische Sammlung des Landkreises aufgenommen werden sollen: eine Steinaxt und ein Spinnwirtel.

Die durchbohrte Arbeitsaxt aus Felsgestein ist 4500 Jahre alt und stammt vom Ortfeld. Ob sich hier eine Siedlung befand, oder on ein steinzeitlicher Vorfahre der Böddenstedter die Axt bei der Arbeit verloren hat, kann man heute nicht mehr sagen. Die Axt wurde auf einem Lesesteinhaufen gefunden.


Der Spinnwirtel ist 2500 Jahre alt und stammt aus der älteren Eisenzeit. Spinnwirtel dienten über Jahrhunderte zum Verspinnen von Flachs- und Wollfasern. Man verwendete sie als Schwunggewichte für hölzerne Spindeln. Der Spinnwirtel wurde auf dem Brügfeld gefunden.
Anhand einer Feldscheune am Moorweg unternahm Dr. Löbert dann noch einen Ausflug in Böddenstedter Hof- und Dorfgeschichten.

Freitag, 6. Februar 2015

Winterzauber am Dorfteich

Hösseringen ist eines der wenigen Dörfer, die noch einen Dorfteich haben. Früher gab es in vielen Orten Dorfteiche, aber die meisten wurden nach dem Krieg zugeschüttet. Wie schön, dass unserer noch da ist. Mit unserem Schwanenpaar, dem der Frost offenbar gar nichts ausmacht, ist es es einfach ein wunderschöner Anblick.

Dienstag, 3. Februar 2015

Kutschfahrt in die Heide steht auf dem Programm

Mitgliederversammlung des SoVD Hösseringen
Zu ihrer Jahresmitgliederversammlung trafen sich die Mitglieder des Sozialverbandes Deuschland, Ortsverband Hösseringen, kürzlich im Gasthaus Hösseringer Hof. Der Vereinsvorsitzende Alfred Meyer nutzte seinen Jahresrückblick, um
den Vereinsmitgliedern für ihre engagierte Arbeit zu danken, insbesondere der beliebten BINGO-Fee Gundel Gräf, die auch als Schriftführerin immer für verlässliche Berichte sorgt. Ein schönes Erlebnis ist immer der Grillnachmittag unterm Baum vor dem Hösseringer Hof. Im Rahmen der alljährlichen Tagesausflüge lernen die Mitglieder nach und nach die Gewerbebetriebe der Region kennen - im vergangenen Jahr war die Mosterei Rüter in Eimke an der Reihe. Hier stand natürlich auch eine Verkostung der - alkoholischen und nichtalkoholischen - Getränke an. Anschließend wurde das Arboretum in Melzingen besichtigt. Mit einem gemütlichen Abend bei Bockwurst und Kartoffelsalat klang der Tag im Vereinslokal aus.
Auch die Veranstaltungen der örtlichen Vereine wie das Vergleichsschießen, das Schootenfest sowie den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben die Mitglieder des SoVD tatkräftig unterstützt. „Eine Abordnung hat erfolgreich am Verleichsschießen teilgenommen und wäre dabei auch noch fast Erster geworden“, freute sich Alfred Meyer.
Da die Patenkompanie in diesem Jahr aufgelöst wird, endet nun auch für Hösseringen eine jahrelange Zeit der Freundschaft und Gemeinschaft. Das Ende der Patenschaft soll mit einer gemeinsamen Abschiedsveranstaltung begangen werden.
Eine starke Säule im SoVD ist die Frauenbeauftragte Friedhilde Eggers, die auch den monatlichen Frauennachmittag organisiert. Gesellschaftsspiele, klönen und Kaffee und Kuchen stehen dann auf dem Programm.
Der Vorsitzende warb bei allen Mitgliedern um rege Teilnahme an den Angeboten. Auch für 2015 stehen wieder einige Höhepunkte ins Haus. Der Tagesausflug wird in diesem Jahr zur Bohlsener Mühle führen. Im Mai ist eine Kutschfahrt mit Günther Eggers in die Heide geplant.
Ein wichtiger Punkt in den kommenden Monaten wird auch die Mitgliederwerbung sein. Der Verein hat derzeit 105 Mitglieder, sieben weniger als im Vorjahr.

Geehrt wurden
Friedlinde Schmietendorf für 25 Jahre Mitgliedschaft sowie Petra Sabow für zehn Jahre Mitgliedschaft. Der 2. Kreisvorsitzende des SoVD Uelzen, Benjamin Gießeler, überreichte darüber hinaus Friedhilde Eggers eine Ehrenurkunde und die SoVD-Ehrenbrosche für 15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit.