Freitag, 22. Mai 2015

Die ersten Kunstwerke entstehen



Bei Mila Schrader am Dorfcafe geht es künstlerisch zu.


Das Landart-Team hat angefangen, das Material zu sichten und aus dem störrischen Gras einen fest zehn Meter langen Zopf zu binden. Was aus den Zutaten nun wird, wird sich zeigen.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Eekboom mit festem Fundament

Plattsnacker’s ut Hössen nahmen Maß
An Stammumfang hat er gut zugelegt und auch die Krone ist mit nunmehr 2360 Zentimetern Umfang zur Zufriedenheit gewachsen. Dies konstatierte der Vorsitzende der „Plattsnacker’s ut Hössen“, Wilhelm Feuerhake, anlässlich des traditionellen Eekboommäten am Haus am
Landtagsplatz in Hösseringen zufrieden. Immerhin sieben Zentimeter Stamm- und 40 Zentimeter Kronenumfang sind seit dem letzten Jahr hinzugekommen - mit einem Wort: Der Hösseringer Eekboom steht auf sicherem Fundament. Einzig die Blätter geben Anlass zur Sorge, mit 8450 sind es nur sieben mehr als vor einem Jahr. „Weil es diesjahr nicht genug geregnet hat“,
vermutet Wilhelm Feuerhake. Die Höhenmessung nahm Günther Schröder von der Ostfalia vor und kam auf ganz genaue 13,551 Meter.

Auch der weitere Abend auf dem Saal war sehr eindrucksvoll. Als Gäste konnte Wilhelm Feuerhake den stellvertretenden Landrat Martin Osterley, Bürgermeister HansHermann Hoff
und seine Stellvertreterin Dagmar Hillmer begrüßen. Für den Lüneburgischen Landschaftsverband waren Thorsten Börnsen sowie Maria Lembeck, die auch Plattdeutschbeauftragte für die Schulen ist, vor Ort. Wilhelm Feuerhake freute sich außerdem, Herrn Türschmann von den Plattsnackern aus Endeholz begrüßen zu können.

In Ihren Grußworten waren sich alle Gäste einig, dass die plattdeutsche Sprache als Kulturgut gepflegt werden muss, was auch in vorbildlicher Weise bei den Plattsnackern in Hösseringen geschieht. Etliche Schüler der Kreisvolkshochschule Uelzen erhielten Urkunden mit Abzeichen.

Die Emmendorfer Blasmusik und die Lehrdetaler Volkstanzgruppe umrahmten diesen tollen Abend. Höhepunkt war der Kronentanz der Lehrdetaler.

Montag, 18. Mai 2015

Vom Wald zur Heide und zurück

Herzliche Einladung zu unserem Abend-Bildervortrag
Am 21. Mai findet ab 19 Uhr im Haus des Gastes in Hösseringen ein Bildervortrag über die Entstehung unserer Kulturlandschaft statt. Christine Kohnke-Löbert lädt zu einem Ausflug in die Geschichte der Lüneburger Heide ein und wird anhand von vielen Bildern und
Abbildungen von der formenden Kraft der Gletscher der Eiszeit bis hin zur Wiederaufforstung der großen Heideflächen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts berichten. Tausende von Jahren waren es allein die Kräfte der Natur, die das Werden unserer Landschaft beeinflussten. Das heute sichtbare naturräumlich Profil des Uelzener Beckens entstand vor etwa 200.000 Jahren im Zuge der Eiszeiten, die auch die großen Findlinge in unsere Region gebracht haben. Damals wuchsen in unserer steppenartigen Gegend Kräuter und Gräser, aber keine Bäume. Diese begannen sich erst nach dem Ende der letzten Eiszeit vor etwas mehr als 10.000 Jahren auszubreiten, nach und nach entstanden dichte Wälder. Eines der ältesten Waldgebiete der Lüneburger Heide ist der Schootenwald.

Mit dem Eingreifen der Menschen seit der Jungsteinzeit hat sich unser Landschaftsbild wiederum entscheidend verändert. Abholzungen führten im Laufe der Zeit zur Entstehung großer Heideflächen, die über Jahrhunderte unsere Region prägten und ihr den Namen gaben. Erst als vor etwa 150 Jahren die Heidebauernwirtschaft zusammenbrach, verschwanden diese weiträumigen Flächen und wichen durch Aufforstungen dem heutigen „Lüneburger Wald“.

Der Eintritt ist kostenlos, es gibt einen Imbiss (auch vegan). Ein Sparschwein für die Unkosten steht bereit!