Dienstag, 22. September 2015

Krimizeit und Zickenkrieg in Böddenstedt

Liebe Leute, nicht vergessen: 
Am Sonnabend, 26. September um 20 Uhr ist wieder einmal große Premiere im Landgasthof Puck in Böddenstedt. 
"Bretter, die den Tod bedeuten" heißt das aktuelle Stück von Krimiautor Carsten Schlüter, der gemeinsam mit seinen Mitstreitern von der "Bohlser Bühne" diesmal mit einer richtigen Schmonzette
aufwartet.
„Bretter, die den Tod bedeuten“ heißt das Stück, an dem die Laienspielgruppe seit einigen Monaten probt - und zwar mit erhöhter Schwierigkeitsstufe. Denn Carsten Schlüter hat diesmal als besondere Rafinesse ein Stück im Stück ersonnen. Die Schauspieler spielen also Schauspieler - mehr oder minder talentiert der einzelne, aber dafür mit jeder Menge
Flausen im Kopf. Allen voran die beiden Kleinstadt-Diven Marietta und Cora, die beide auf jeden Fall die Hauptrolle spielen möchten. Denn eine hat zu-, die andere abgesagt, aufgetaucht sind aber beide. Keine Frage, der Zickenkrieg nimmt seinen Lauf. 
Natürlich sind die Beiden nicht die Einzigen, die ihre Befindlichkeiten ausleben. Auch der Regisseur als Regisseur pflegt seinen Ego-Trip: Carsten alias Jerome fühlt sich zu Höherem berufen und träumt von alten Tagen an der Landesbühne. Nur schade, dass es dafür nicht gereicht hat. Statt dessen bespielt er nun eine abgelegene Provinzbühne in der Heide, auf der zwei Frauen im Koma um eine überlebenswichtige Organspende wetteifern. Eine von beiden möchte gerne mehr Text sprechen, was sich im Koma allerdings schwierig gestaltet, und die andere hat ihre Rolle so verinnerlicht, das sie meistens die Pause verpasst. Arzt Dr. Henry dagegen ficht die Entscheidung seines Lebens aus. Rettet er das Leben seiner großen Liebe oder doch lieber das der reichten Millionärsgattin? Während er noch zweifelt, verlieren andere Protagonisten das ihrige und als auch noch der Regisseur verschwindet, herrscht Chaos. 
Besser als jeder Tatort! Also, auf zu Puck's!

Montag, 14. September 2015

Bohlser Dorffest mit Jung und Alt gefeiert

 BürgerEnergie Bohlsen präsentierte Nahwärmenetz 

Das Wetter hatte es gut gemeint: Bei strahlendem Sonnenschein haben zahlreiche Besucher am vergangenen Samstag das Bohlser Dorffest gefeiert. Am Nachmittag startete das bunte Programm in der Bohlser Masch.
Bei Kaffee und hausgebackenen Torten und Kuchen erfreuten sich
Jung und Alt an der Taekwondo-Vorführung des Postsportvereins Uelzen und dem Tanzprogramm des Tanzkreises Bohlsen.
Der Stand der BürgerEnergie Bohlsen war sehr gut besucht. Zahlreiche Bohlserinnen und Bohlser informierten sich über das geplante Nahwärmenetz. Das begleitende Ingenieurbüro beantwortete technische Fragen und hatte einen Wärmetauscher ausgestellt. Weitere Mitglieder
konnten gewonnen werden. Bereits in seinen Begrüßungsworten war Bürgermeister Volker Schulz auf die Vorteile des Nahwärmenetzes eingegangen: „Bei Öl und Gas sind wir alle Einzelkämpfer und von großen Konzernen abhängig. In der Genossenschaft hingegen sind wir gemeinsam stark und produzieren unsere Energie selbst vor Ort. Mit einem kompetenten Team in Vorstand und Aufsichtsrat sehe ich die Genossenschaft gut aufgestellt. Verlasst euch auf euer Bauchgefühl und werdet Teil dieses zukunftsfähigen und langfristig wirtschaftlichen Nahwärmenetzes“, ermunterte er die Anwesenden zur Mitgliedschaft in der Genossenschaft.
Die Kinder-Olympiade mit Lolli-Ringweitwurf, Wasserbomben-Werfen und vielen schönen „alten“ Kinderspielen sorgte bei den Kleinen für Begeisterung. Beim Kinderschminken wurden fabelhafte Wesen gezaubert, und die Rundfahrten im Feuerwehrauto mit Blaulicht und Sirene ließen manche Kinderaugen strahlen.
Besondere Höhepunkte für Alle waren das Entenrennen auf der Gerdau und das Kuhfladenroulette. Die Kuh sorgte für Spannung, setze auf eines der markierten Felder ihren Fladen ab und bestimmte damit den Gewinner.
Bis spät in die Nacht feierten die Bohlserinnen und Bohlser dann bei Musik von „Streets of London“ und Mateo Meyer.

Dienstag, 8. September 2015

Wie kam die Kartoffel nach Äthiopien?

Anne Schorling berichtet im Bohlser Speicher
Am Dienstag, 15. September 2015 lädt der Bohlser Speicher um 20 Uhr zu einem Bildervortrag ein. Unter dem Titel „Ein Blick über den Tellerrand – wie kam die Kartoffel nach Äthiopien?“ berichtet Anne Schorling über ihre langjährige Arbeit im Äthiopien. Ihre persönlichen Eindrücke hat sie in Bildern festgehalten, die ihren
Vortrag ergänzen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – natürlich rund um die Kartoffel.

Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt, das aber mittlerweile gute Selbsthilfestrukturen entwickelt und zahlreiche Entwicklungspotentiale nutzbar gemacht hat. Die deutsch-äthiopischen Beziehungen haben eine lange Tradition und das Land
am Horn von Afrika zählt für Deutschland zu den Schwerpunkten der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung und Zusammenarbeit.

Eine besondere „deutsch-äthiopische Entdeckung“ hat Anne Schorling kürzlich im Norden Äthiopiens gemacht. Sie fand heraus, dass der deutsche Botaniker Wilhelm Schimper im Jahre 1858 die Kartoffel als wichtiges Nahrungsmittel in Äthiopien eingeführt hat. Auf ihrem Weg durch bezaubernde Landschaften traf sie Bauern, die überlieferte Geschichten erzählten und sie zu den Mauer-Resten von Wilhelm Schimpers Haus führten. Unterwegs wurde ihr von den Bauern bestätigt, dass Anne Schorling die erste Deutsche ist, die die Reste von Schimpers Haus wieder entdeckt hat.

Anne Schorling ist in Hansen aufgewachsen und dort sowie in Uelzen zur Schule gegangen. Sie hat viele Jahre in Äthiopien gelebt und gearbeitet. Dort beriet sie das „Capacity Building Program“ und begleitete die Verwaltungsmodernisierung im Rathaus von Addis Abeba. Anne Schorling nimmt ihre Gäste auf eine Bilder-Reise in den Norden des afrikanischen Landes mit, stellt das „Land mit 13 Monaten Sonnenschein“ vor und steht nach dem Vortrag zur deutsch-äthiopischen Gesprächsrunde zur Verfügung.

Montag, 7. September 2015

Das waren die Heideklänge!

Königlicher Besuch beim Chorkonzert
Der Abend begann blumig und endete mit Frohsinn – eine Aussage, die man eigentlich immer machen könnte, wenn im Suderburger Land zum großen Chorkonzert „Heideklänge“ eingeladen ist. Und natürlich war auch diesjahr das Gasthaus „Spiller“ in Suderburg voll besetzt.
Die Veranstalter vom Tourismusverein Suderburger Land und ihre Gäste ließen es sich nicht nehmen, zu Beginn des Abends der erkrankten Wirtin Anneliese Müller Genesungswünsche auf den Weg zu geben. „Wir sind dankbar, dass wir unser Konzert hier im
Suderburger Traditionssaal veranstalten können“, so die Vorsitzende Christine Kohnke-Löbert.

Den Auftakt des musikalischen Abends zur Heideblüte machte der Gesangverein „Heiderose“ aus Stadensen unter der Leitung von Walter Schlothane, der mit dem Lied „Sommerabend“ dem Herbst, der kalendarisch ja bald Einzug
halten wird, ein Schnippchen schlug. Trotz ihrer Ankündigung „Ist Feierabend“ mussten die Sängerinnen und Sänger der Heiderose an diesem Abend noch ein wenig auf denselben warten. Als Arbeit hat aber sicher keiner die schönen Lieder angesehen, die hier vorgetragen wurden.
Mit dem Männergesangverein Condordia aus Wrestedt musste dann Wacholderkönigin Sina Ritzmann ihren ersten großen Auftritt meistern: Eine Runde Walzer mit dem Altvorsitzenden des Tourismusvereins Alfred Meyer, der den Abend kurzweilig moderierte. Bürgermeister Hans-Hermann Hoff nahm die Gelegenheit wahr, um Alfred Meyer für sein langjähriges Engagement zu danken. Anschließend stellte sich „Sina I.“ im Interview mit Christine Kohnke-Löbert ihren Untertanen vor. Die Bohlsenerin ist ein echtes Heidekind und freut sich auf die vor ihr liegende zweijährige Zusammenarbeit im Tourismus. „Ich möchte das Suderburger Land gut repräsentieren“, versprach sie ihren Gästen.
Die Sänger von „Concordia“ entführten anschließend mit „Halli, Hallo“ in die Welt der Jäger. Wein und Bier sollte es dazu auch geben, zumindest musikalisch. Und dann noch einen süßen Kuss zum Abschied – was braucht es mehr für einen romantischen Abend. Beim Blättern im Musiklexikon zum Text von „Es blies ein Jäger wohl...“ machte Chorleiter Mathias Wegener unter anderem Station bei Johann Strauß. Auch Katja Ebstein hatte die Ehre und sogar Elvis durfte einmal „ins Horn blasen“.
Der Gesangverein „Frohsinn“ aus Hösseringen nahm seine Gäste mit auf eine Reise von Dänemark bis nach Tschechien. Mit „Swing time a capalle“ traten die Damen außerdem den Beweis an, dass sie noch so richtig „aus der Hüfte heraus“ können. Chorleiter Walter Schlothane musste sich anschließend entschuldigen, sie „betagt“ genannt zu haben.

Zum Schluss war noch einmal „Frohsinn“ angesagt, mit der Forelle von Schubert und mit Whisky für die Männer, die sich weigerten, ihren Part ohne Hochprozentiges für die Stimmbänder zu beginnen. Die Damen dagegen hatten vorgesorgt und ihren Stoff in der Handtasche dabei. Das große Finale sangen die drei Chöre dann gemeinsam mit ihren Gästen, die sich ohne Zugabe natürlich nicht gehen ließen.

Donnerstag, 3. September 2015

So klingt die Heide!




Liebe Leute, nicht vergessen: Heute Abend um 19.30 Uhr bei Spillers findet unser großes Chorkonzert "Heideklänge" statt.


Mit dabei sind der Gesangverein "Frohsinn" aus Hösseringen, der Gesangverein "Heiderose" aus Standensen und der MGV "Concordia" aus Wrestedt.


Die Moderation obliegt in bewährter Weise Alfred Meyer. Der Eintritt kostet 3 Euro.