Dienstag, 20. Juni 2017

Musikalisches, Regen und Nachdenkliches auf der Hösseringer Route

Suderburgs Bürgermeister Hans-Hermann Hoff hatte zwar keinen eigenen Landart-Punkt, aber an Kreativität ließ es der Schirmherr der Hösseringer Route dennoch nicht fehlen: Zur Eröffnung wartete er mit selbst gedichteten Reimen auf, die launig ins Thema vor Ort einführten. Mehr als 30 Mitstreiter und Gäste hatten sich trotz Wolkenbruch zum Auftakt am Museumsdorf Hösseringen
eingefunden und ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam die etwa drei Kilometer lange Route in Augenschein zu nehmen. Es regnete die ganze Zeit… „Trotzdem, oder gerade deshalb war es ein wunderschöner Gang durch den frischen und duftenden Schootenwald“, freute sich die Organisatorin der Route, Christine Kohnke-Löbert vom Tourismusverein Suderburger Land.
Die Hösseringer Route verläuft in diesem Jahr entlang des Waldgeschichtspfades Schooten mit Ausgangspunkt am Museumsdorf Hösseringen. Möglich wurde dies dank der Unterstützung der Klosterverwaltung Hannover. „Wir freuen uns, dass der Schootenwald so auf neue und zusätzliche Weise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird“, so der Leiter der Klosterrevierförsterei, Frank Hagen.
Zum Klang von Waldhörnern ging es auf Kunst-Pirsch hinaus. Zu sehen gibt es an 28 Punkten eine Vielfalt an Kunstobjekten, die verschiedenste Themen aufgreifen, zum Nachdenken anregen oder einfach nur … Kunst in der Natur sind.
Wer noch nie erlebt hat, wie ein Baum operiert wird, sich Gedanken über Newtons Gravitationsgesetze gemacht hat oder darüber nachsinnen möchte, woher wir kommen und wohin wir
gehen, der sollte sich auf den Weg nach Hösseringen machen. Unterwegs kann man es wie eine Wildsau halten, Rapunzels Zopf bewundern, Fundsachen zusammentragen, einen Glockenturm aufspüren oder sich Gedanken über den Sinn der Glasfaser machen. Es gibt große und eindrucksvolle Objekte ebenso wie stille und nachdenkliche. So wie der Findling, der die Bäume nicht mehr findet, einen kleinen Weg auf weichem Moos und die zarte Schwinge in der Luft. Eine emsige Ameise tritt den Beweis an, dass Kleine ganz Großes schaffen können und gleich nebenan trägt ein Hirsch ein eindrucksvolles Geweih. Er steht für die alten Langobarden, an die Sylvia Aevermann und Werner Warnke zudem mit einem selbst gedichteten Lied erinnerten.
Die Hösseringer Route ist auch eine nachdenkliche Route, die Verbundenheit ebenso thematisiert wie das ewige Werden und Vergehen. Wer möchte, kann unterwegs der Anregung folgen, den Tönen des Waldes zu lauschen, und diesen gerne eigene hinzufügen. Das taten die Kunst-Wanderer selbstverständlich auch, und mit der „Vogelhocheit“ auf den Lippen machten sie sich zum Ausklang des Tages ins Rasthaus Alte Schule Hösseringen auf den Weg, wo eine warme Suppe genau das richtige zum Aufwärmen war.

Als Besonderheit ist in diesem Jahr im Haus des Gastes, Räber Weg 4 in Hösseringen, eine kleine Ausstellung von Steinen, Geschieben und Versteinerungen aus der Eiszeit zu sehen. Die Sammlung wurde von Dietmar Luchterhand zusammengetragen und wird in einer Vitrine präsentiert, die auch zu den Schließzeiten der Touristinfo von außen gut sichtbar ist. Auf der Hösseringer Route weist ein Plakat darauf hin.

Am Sonntag, dem 18. Juni von 11 bis 12 Uhr und am Sonnabend, dem 1. Juli von 17 bis 18 Uhr gibt es an der Hösseringer Route „Waldmusik“ zu hören. Ein Team aus Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Susanne Wendler wird irgendwo entlang der Route singen und lädt alle Musikfreunde zum spontanen Mitsingen ein. Liederzettel sind vorhanden.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Hösseringer Route

Liebe Freunde, Gäste, Einwohner und Liebhaber des Suderburger Landes!

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns hier in der Region wieder an der Landart. Wir würden uns freuen, wenn wir zur Eröffnung viele Gäste begrüßen dürfen. Kommt gerne und geht mit uns die Route ab, es soll ein schöner Tag werden:

Im Rahmen des diesjährigen kreisweiten Projektes „Landart“ lädt der Tourismusverein Suderburger Land herzlich zur Eröffnung der „Hösseringer Route“ am Freitag, dem 9. Juni um 16.30 Uhr am Waldgeschichtspfad Schooten ein. Treffpunkt ist am Eingangsgebäude des Museumsdorfes Hösseringen.

Nach der Begrüßung durch den Schirmherr, Bürgermeister Hans-Hermann Hoff, und Grußworten werden alle Teilnehmer gemeinsam die Hösseringer Route abgehen. Umrahmt werden die Begrüßung und der Spaziergang durch Waldhornbläser. Ab etwa 19 Uhr klingt der Tag im Dorfcafé „Alte Schule“ Hösseringen bei Mila Schrader aus. Für Verzehr und Getränke kommt jeder selbst auf.

In diesem Jahr verläuft die „Hösseringer Route“ entlang des Waldgeschichtspfades Schooten mit Ausgangspunkt am Museumsdorf Hösseringen. „Auf diese Weise können der künstlerische Ansatz von Landart und die touristische Inwertsetzung sowohl des Museumsdorfes als auch des interessanten Lehrpfades durch einen historischen Waldbestand miteinander verknüpft werden“, so die Vorsitzende des Tourismusvereins Suderburger Land, Christine Kohnke-Löbert. Die Kunstwerke in der Natur sind bis zum 9. Juli zu sehen. Als Besonderheit wird in diesem Jahr im Haus des Gastes, Räder Weg 4 in Hösseringen, eine kleine Ausstellung von Steinen, Geschieben und Versteinerungen aus der Eiszeit zu sehen sein. Die Sammlung wurde von Dietmar Luchterhand zusammengetragen und wird in einer Vitrine präsentiert, die auch zu den Schließzeiten der Touristinfo von außen gut sichtbar ist. Zur Ausstellung gibt es einen Hinweis auf der Hösseringer Route.

Am Sonntag, dem 18. Juni von 11 bis 12 Uhr und am Sonnabend, dem 1. Juli von 17 bis 18 Uhr gibt es an der Hösseringer Route „Waldmusik“ zu hören. Ein Team aus Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Susanne Wendler wird irgendwo entlang der Route singen und lädt alle Musikfreunde zum spontanen Mitsingen ein. Liederzettel sind vorhanden.

Dienstag, 30. Mai 2017

Mit der Camera obscura das Museumsdorf erkunden

Workshop zur Landart 2017 

Im Rahmen der Landart 2017 findet am Sonnabend, dem 3. Juni von 14 bis 17 Uhr und am Dienstag, dem 6. Juni von 14 bis 16:30 Uhr ein zweiteiliger Workshop im Museumsdorf Hösseringen statt. Unter dem Titel „Camera obscura“ führt Anne Silbereisen, Kunstlehrerin am Lessing-Gymnasium Uelzen, in die optischen Grundlagen und den Aufbau einer Camera obscura ein. Nachdem die Teilnehmer selbst eine solche Lochkamera gebaut haben, folgen eigene praktische Arbeiten damit. In und rund um das Museumsdorf sollten Motive zum Thema Landschaft und Landart gefunden und abgelichtet werden. Das belichtete schwarz-weiß-Foto-Papier wird anschließend in einem kleinen, auf dem Gelände des Museumsdorfes eingerichteten Labor entwickelt. Am zweiten Tag des Workshops wird aus den entstandenen Arbeiten eine Ausstellung gestaltet. Diese Ausstellung wird während der Zeit der Landart bis zum 9. Juli gezeigt. Der Workshop wird gefördert vom Lüneburgischen Landschaftsverband und der VGH-Stiftung. Er ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Erwachsene zahlen den regulären Museumseintritt, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Anmeldung bei Anne Silbereisen, E-Mail: kontakt@fotoas.de.

Ziel des Workshops ist die Auseinandersetzung mit den Anfängen der Fotografie, welche letztlich die Grundlage für die heutige geläufige schnelllebige digitale Fotografie mit der Handykamera bilden. Plötzlich präsentiert sich das allseits bekannte Massenphänomen von einer ganz anderen Seite: Kein handliches Hightech-Gerät steht den Teilnehmern zur Verfügung, sondern eine einfache Pappkiste mit einem winzigen Loch. Da die Kameras weder über Monitor noch Sucher verfügen, geschieht die Komposition und Positionierung der Kamera quasi blind. Die Belichtungszeit kann bis zu 30 Minuten lang sein, so dass ein präzises Fotografieren aus der Hand nicht möglich ist. Das entstandene Bild ist nicht sofort sichtbar, sondern muss zunächst unter kontrollierten Lichtbedingungen chemische Prozesse durchlaufen, bei welchen der Fotograf die Sichtbarwerdung des Ergebnisses miterlebt. 
Dieser langwierige auf einfachen physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten beruhende Prozess der Entstehung eines einzelnen Fotos soll die Teilnehmer sensibilisieren: einerseits für die Leistungen der Pioniere der Fotografie, aber auch für die Tatsache, dass gewisse Dinge Zeit benötigen, dass die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft aufgebrochen werden kann und dass mit Geduld Erstaunliches entstehen kann. 
Wie auch bei der Gestaltung von Landart-Objekten arbeiten die Workshopteilnehmer vorrangig in der Landschaft und erkunden diese hinsichtlich ihrer visuellen Reize. Einerseits können sowohl die Natur selbst als auch Eingriffe des Menschen in diese durch die Fotografien konserviert und dargestellt werden. Andererseits entstehen bei dieser experimentellen Art der Fotografie Bilder von Landschaft, Natur und den Spuren des Menschen darin, welche selbst die Motive zu verändern scheinen und diese in einem anderen Blickwinkel präsentieren. Auf anderem Wege aber dennoch vergleichbar erfährt Landschaft ähnlich wie bei den Landart-Objekten auch in der experimentellen visuellen Auseinandersetzung mit der Camera obscura eine Art Veränderung, die durch den Fotografen geleitet wird. 


Donnerstag, 18. Mai 2017

Radtour zur Rieselwiese

Das "Rieselwasser" sammelt sich.
Wir freuen uns, dass wir auch in der vierten Runde an den "Tagen der Industriekultur" in der Metropolregion Hamburg teilnehmen! Aus diesem Anlass bietet der Tourismusverein Suderburger Land am Sonntag, dem 18. Juni eine Radtour entlang des kulturhistorischen Wassererlebnispfades. Vom Bahnhof Uelzen geht es bis zum Hardausee bei Hösseringen, vorbei an den riesigen Findlingen, die als
Öffnen des Stauwehres am Olmsbach.
Gedenksteine der Wiesenbauschule dienen, und bis zur Rieselwiese bei Suderburg. Für die Rekonstruktion dieser Rieselwiese entstand nicht weit von der Mündung des Olmsbaches in die Hardau ein Stauwehr. Wird es geöffnet, fließt das Wasser über die Wiesenfläche mit den typischen Rücken und demonstriert, wie die Bewässerungsanlagen des "Suderburger Rückenbaus" funktionierten. Diese Technik wurde
Rieselwiesen am Festenberg am Ortsausgang
von Suderburg nach Räber.
im 19. Jahrhundert in Suderburg entwickelt und fand schnell weite Verbreitung in Norddeutschland. Das Hardautal war über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren von der Quelle an flächendeckend mit Rieselwiesen bebaut. Der Aufwand lohnte sich, denn durch die Berieselung konnten die Bauern mehr und qualitativ hochwertigeres Heu ernten. Gründe dafür waren die düngende Wirkung des Rieselwassers, die verbesserte Entwässerung durch die schmalen Gräben zwischen den Rücken und die Verlängerung der Vegetationsperiode im Frühjahr, wenn das herabrieselnde Wasser wärmer als die Luft ist. Um 1950 endete diese Form der Wiesenbewirtschaftung, da der Arbeitsaufwand sehr hoch war und zunehmend Maschinen in der Landwirtschaft eingesetzt wurden.
Im Zuge des Rieselwiesenbaues wurde die Hardau im 19. Jahrhundert erstmals begradigt, ein weiteres Mal dann 1953. Durch die Begradigungen gewannen die Landwirte zusammenhängende Fläche, die besser nutzbar waren. Allerdings floss das Wasser nun schneller ab und schwemmte mehr Sand ab, der sich im Unterlauf ablagerte. Das führte um 1850 zum Zusammenbruch der Perlmuschelbestände. Weitere Informationen sind entlang des kulturhistorischen Wassererlebnispfades zu entdecken. 

Treff ist am 18. Juni um 11 Uhr an der Stadt- und Touristinformation in Uelzen, Herzogenplatz 2. Die Tour dauert bis gegen 15 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos. 

Dienstag, 16. Mai 2017

Eekboommäten, öwer wo sünd de Blääd?



An`n 10. Mai wär dat wedder sowiet, de Eekboom in Hössen wür medt. Tolegt hät he düt Johr nich, he har woll keen Lust. De Blääd könn`n nich tellt warn, se wär`n noch nich dor, dat gev nu lange Schnuten bie`n Vörstand. Willem: „De süht jo ut as`n Strukbessen!“Dat is in 28 Johr noch nie so west.

Öwer, no düssen Dohlschlag güng dat komodig wieder. De Jagdhornbläser ut Hogenbostel (alls Deerns) häbt de Lüd dull imponiert. So ok uns Kaminmuskanten Anna Offen un Jana Groß, beid ut Holxen drögen an Eekboom plattdütsche Gedichte vör, ohn dorbie n Fehler to moken, jüm geföll ok de Höhnluft.

Up`n Sool könn Wilhelm Feuerhake väl Gäst begreuten. So ok dan Börgermeister  Hermann Hoff ut Seborg, de Leiterin von de Volkshochschool Frau Matzker Steiner, Maria Lembeck, Jörg Hillmer sowie Dagmar Hillmer as 2. Börgermeister. All wär`n sik eenig, uhs Plattdütsch Sprok to erhollen un top plägen, ob in de Schoolen un nich toletzt ok hier in Hössen.
Hella Nottorf un Niels Tümmler drägen Besinnlichet öwer uhs Muddersprok vör. So güng dat denn komodig wieder, de Buer ut Emmendörp un Gerhild Drescher snackten öwer dan Regenschirrm un Angilika Schröder un Martina Schultze snackten öwer de Mannslüd. Fünf Scheuler von de Volkshochschool könn`n nu bewiesen, dat se de plattdüsch Sprok got lehrt häbt un kreegen dorvör ok ehr Utteknung. Dat wär wedder een schön`n Obend un dat schall ok so blieben.

Montag, 15. Mai 2017

Kommt zum Rieselwiesenfest!


Liebe Leute, bald ist es wieder soweit: Die Dorfgemeinschaft Suderburg und die Burschenschaft Erica laden nun schon zum dritten Mal zum Rieselwiesenfest ein! Am Donnerstag, 1. Juni ab 16 Uhr bis in den Abend hinein auf der Rieselwiese. Alle sind eingeladen: Die Rieselwiese wird berieselt und alles wird erklärt, Kinder können spielen, es gibt Kaffee und Kuchen und abends wird gegrillt,
Getränke sind vorhanden. Kommt zahlreich!

Mittwoch, 3. Mai 2017

Zu Besuch bei Waldkauz und Wurzelzwerg

Naturerlebnisspaziergang für Familien
Einen Familiennachmittag mit spannendem Naturentdeckerspaziergang rund um den Hardausee bietet Naturpädagogin Caroline Rothe am Himmelfahrtstag, Donnerstag, dem 25. Mai von 16 bis 18 Uhr an.

Die Teilnehmer werden sich auf die Suche nach Tierspuren begeben und die Geschichten kennenlernen, von denen die Spuren erzählen. Außerdem sollen „Naturschätze“ gesammelt und würzige Walddüfte geschnuppert werden. Und mit ein wenig Glück kann ein Blick in das geheimnisvolle Moosreich der Wurzelzwerge geworfen werden…
Der Spaziergang beginnt und endet am Eingang des Campingplatzes. Die Teilnehmer sollten feste Schuhe und dem Wetter entsprechende Kleidung anziehen. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 4,- Euro. Kinder sind kostenlos willkommen.

Freitag, 28. April 2017

Alltag raus, Grün rein

Metropolregion Hamburg präsentiert 66 Ausflugserlebnisse im Norden

Unter dem Motto #einfachmalraus startet in diesem Jahr die Ausflugssaison in der Metropolregion Hamburg. Mit ausgewählten Tipps für Erlebnisse im Grünen lädt die Region zu spontanen Ausflügen ein. Ohne große Planungen und weites Fahren einfach mal abschalten und Neues erkunden.

Endlich lässt sich der Frühling blicken und es ist Zeit, am Wochenende mal wieder raus zu fahren. Doch der Alltag hat uns im Griff und bietet wenig Raum für Planungen. Besonders soll der Ausflug sein, unkompliziert und alle glücklich machen. Aber was gibt es Neues? Wo können die Kinder was erleben? Und die Familie mal abschalten und es sich gut gehen lassen?
Mit frischen Ausflugs-Ideen hilft die Metropolregion Hamburg jetzt, diese Fragen auch spontan zu beantworten. Unter metropolregion.hamburg.de/einfachmalraus gibt es Tipps für Erlebnisse, die den Alltag vergessen lassen, zum Durchatmen einladen und einfach gut tun.
Damit kann das Wochenende entspannt beginnen. Einfach am Samstagmorgen vom Frühstückstisch los und ab ins Grüne, ganz ohne große Planungen.

Und das Suderburger Land ist selbstverständlich auch dabei! Zum Beispiel mit dem Museumsdorf Hösseringen und der Landart, die am 9. Juni wieder startet. Auf der Website http://metropolregion.hamburg.de/einfachmalraus/8419490/titel/ werden alle Ausflugsangebote der HeideRegion Uelzen ausführlich dargestellt, inklusive Anreise und Gastronomieempfehlungen. Also, nichts wie raus aus dem Alltag und rein ins Grüne!

Dienstag, 11. April 2017

Freies Internet am Haus des Gastes Hösseringen


Die Mitglieder des Tourismusvereins Suderburger Land freuen sich, dass nun auch am Haus des Gastes in Hösseringen freies Internet zugänglich ist. Möglich wurde dies dank der Unterstützung von Rüdiger Biernat. Der Hösseringer ist Vorsitzender des Vereins Freifunk Uelzen und dem Tourismusverein verbunden. 




Er stellte den Router zur Verfügung und hat bereits mehrere Freifunk-Projekte in der Gemeinde Suderburg initiiert. Gäste des Suderburger Landes können nun im Hause, oder wenn dies nicht geöffnet ist, auch im Umfeld per WLAN ins Netz gehen und sich über die Ausflugsziele, Wander- und Radwege und Veranstaltungen im Suderburger Land informieren.

Ostern im Dorfcafé

Inmitten einer wunderschönen Landschaft, umgeben von Wald und Wiesen, befindet sich die Alte Schule in Hösseringen.

 Hier ist das Dorfcafé von Mila Schrader zu finden – und das ist immer einen Besuch wert. Im ehemaligen Klassenzimmer erwartet Sie ein außergewöhnliches Café mit Bistro im gemütlichen Ambiente. Genießen Sie Frühstück, Brunch, Mittagstisch sowie die selbst gebackenen Torten auch auf der Terrasse, lauschig unter Weinreben,
mit Blick auf den Ruhe ausstrahlenden Garten.
Der Tante-Emma-Laden befindet sich im zweiten Klassenzimmer.
Das gesamte Gebäude strahlt eine individuelle, nahezu museale Atmosphäreaus. Historische Baustoffe finden sich überall in Haus und Garten. Die liebevoll eingerichteten Gästezimmer sowie die Ferienwohnung verfügen über einen ganz besonderen Charme.





Zur Osterzeit wartet das Dorfcafé-Team mit besonderen Angeboten auf. Kommen Sie vorbei und probieren Sie es selbst aus!

Montag, 10. April 2017

25. Staudenmarkt in Bohlsen

Erlöse werden für guten Zweck gespendet – Rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Pflanzen
Der Bohlser Staudenmarkt, organisiert vom Dorfausschuss, findet dieses Jahr am Samstag, 22. April 2017 bereits zum 25. Mal statt. Ab 14 Uhr können die Stauden und Pflanzen im Feuerwehrgerätehaus erworben werden. Das Interesse an den Stauden ist erfahrungsgemäß sehr groß, so dass rechtzeitiges Erscheinen die Chance auf die begehrtesten Exemplare sichert. Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen gesorgt.
Die Spender der Stauden und Pflanzen sind aufgerufen, ihre Gartenschätze – möglichst beschriftet und in Kartons oder Kisten verstaut – zwischen 11 und 13 Uhr anzuliefern.
Der Erlös des Staudenmarktes wird wie in den vergangenen Jahren an die Gomelhilfe (Weißrussland) gespendet. Das Geld wird für Medikamente für die Tschernobyl-Opfer verwendet.

Mittwoch, 5. April 2017

Fledermäuse im Stahlbachtal und vieles mehr

NABU Uelzen stellte Arbeit vor
Der alte Vorstand ist auch der neue: Auf der Jahreshauptversammlung des NABU Kreisverbandes Uelzen, die kürzlich in Klein Süstedt stattfand, standen Wahlen auf der Tagesordnung. Der erste Vorsitzende ist weiterhin Karl-Heinz Köhler, zu seinem Stellvertreter wurde Mirko Kandolf gewählt. Die Kassenführung obliegt Waldemar Golnik und mit der
Schriftführung ist Dieter Kluge betraut. Beisitzer sind Klaus Peiler, im Beirat sind darüber hinaus Caroline Rothe, Lars Wellmann, Alfred Fahldieck, Peter Block, Fritz Kaune, Thomas Dorschner, Michael Walke und neu Rolf Alpers und Thomas Stier vertreten.
In seinem Rückblick konnte der Vorsitzende Karl-Heinz Köhler auf viele Maßnahmen und Aktionen verweisen: So wurden mehr als 600 Nistkästen für Schleiereulen angebracht, und auch für andere Vogelarten wie Kranich, Mauersegler oder Waldkauz wurden Nisthilfen gebaut. Anhand von Beringungen, etwa bei Graureihern, werden die Erkenntnisse über die heimischen Vogelarten kontinuierlich erweitert. Die vom NABU-Mitglied Waldemar Golnik betreuten Trafokästen in verschiedenen Ortes des Landkreises werden inzwischen von vielen Vogelarten als Nistplatz angenommen.
Aber der NABU kümmert sich nicht nur um die Vogelwelt, sondern betreut darüber hinaus Biotope, etwa für Eidechsen, Hornissen und Schmetterlinge. Im Stahbachtal bei Böddenstedt konnte dank Förderung ein Projekt für Fledermäuse umgesetzt werden.
Die Naturerlebnisstätte NEST wird von Caroline Rothe betreut, hier finden regelmäßig Angebote für Schulklassen statt. Im vorigen Jahr wurden hier zudem ein Barfußpfad angelegt und mehrere Kleinbiotope geschaffen. Für das Patengebiet Rambower Moor ist Klaus Peiler zuständig, der dank regelmäßiger Entfernung, insbesondere des Kiefernaufwuchses, für den Erhalt der wertvollen Moorlandschaft sorgt. Wie in allen Arbeitsbereichen des NABU werden auch hier weitere helfende Hände benötigt.
Im Rahmen der Beteiligung an Genehmigungsverfahren nehmen die Vertreter des NABU außerdem als Träger öffentlicher Belange zu Bau- und Planungsprojekten Stellung, aktuell im Rahmen des Regionalen Raumordnungsprogrammes.
Für humorvolle und fachkompetente Unterhaltung sorgten auf dieser Jahreshauptversammlung Regina und Frank Allmer aus Lüneburg, die mehrere Sendungen ihrer Natur-Reihe, die sie regelmäßig für Radio ZuSa produzieren, präsentierten. Ihre Zuhörer erfuhren jede Menge Wissenswertes, etwa über die Köttelgrenze von Stadtkaninchen, das Gebaren der Nashörner in den sozialen Netzwerken oder das besondere Schönheitselixier von Schmutzgeiern. Hinter den witzigen Wortspielen der beiden Naturkenner stecken allerdings immer echte und oft sehr ernste Informationen. So stellten sie die Kulturellen Leistungen von Tieren, etwa Mäusen, die Mitgefühl zeigen und verletzte Artgenossen trösten, heraus und schlossen mit der Erkenntnis, dass „wir Menschen auch nur ganz normale Tiere sind“.

Unterstützung benötigen die NABU-Vertreter insbesondere bei der Betreuung von Schleiereulen. Wer sich hier engagieren möchte, kann sich bei Waldemar Golnik unter 05828 409 melden. Darüber hinaus bittet der NABU um Informationen über Straßen im Landkreis, an denen Amphibien überfahren werden. Dort können Zäune aufgestellt werden, die dann vor Ort betreut werden.
Den Vogel des Jahres ist übrigens der Waldkauz, er wurde von Mirko Kandolf vorgestellt.

Mittwoch, 22. März 2017

Kunst trifft Geschichte

 Unseren ersten Rundgang auf der "Lila Route" haben wir bei bestem Wetter gemeistert. Wir haben uns dafür entschieden, in diesem Jahr den Waldgeschichtspfad zum Kunstpfad werden zu lassen. Es ist eine wunderschöne Tour durch den historischen Schootenwald mit vielen interessanten Informationen zur Geschichte der Region und des Waldes. Wir freuen uns auf viele Mitstreiter, die mit uns gemeinsam
Kunstwerke in der Natur entstehen lassen.
Zusätzlich zur Lila Route möchten wir in diesem Jahr im Haus des Gastes eine kleine Steinausstellung zeigen. Das wird unsere Region noch interessanter machen. Wer mitmachen möchte, kann sich gerne bei Christine Kohnke-Löbert, Tel. 0176 958 444 23, melden. Anfang April treffen wir uns wieder im Dorfcafé in Hösseringen bei Mila Schrader, die dann bestimmt auch
schöne Ostersachen im Angebot hat. Kommt gerne dazu!

Hier kann ein Track von der Route abgerufen werden.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Landart 2017: Wir sind dabei

Unser erstes Treffen bei Mila Schrader im Dorfcafé Hösseringen war gut besucht. Danke an alle, die gekommen sind - der große Tisch war fast zu klein für unsere schöne Runde. Wir möchten wieder dabei sein und die Landart 2017 diesmal entlang des Waldgeschichtspfades Hösseringen gestalten. Wir freuen uns, dass wir neue Mitstreiter begrüßen konnten, die unsere Route inhaltlich und musikalisch bereichern werden. Die Eröffnung soll am Freitag, 9. Juni 16.30 Uhr stattfinden, gerne vor Ort im Schootenwald. Um uns die Route gemeinsam anzuschauen, treffen wir uns am Sonnabend, dem 4. März um 14 Uhr am Museumsdorf. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Der Waldgeschichtspfad Schooten
Einen Spaziergang durch die Waldgeschichte unternehmen: Das verspricht der drei Kilometer lange Waldgeschichtspfad Schooten. An zehn Stationen lädt der familienfreundliche Rundweg ein, nicht nur Flora und Fauna kennen zu lernen, sondern insbesondere die Auswirkungen menschlichen Tuns auf den Wald.
Der Schootenwald bei Hösseringen steht schon, seit es in unserer Region Wälder gibt, also seit ungefähr 10 000 Jahren. Mit dem Sesshaftwerden des Menschen vor etwa 5000 Jahren begann auch deren Einfluss auf den Wald: Flächen wurden für Ackerland gerodet, Brenn- und Bauholz wurde entnommen, das Vieh im Wald gehütet.
Auf dem Waldgeschichtspfad lässt sich die wechselhafte Geschichte des Waldes in Norddeutschland gut nachvollziehen. Da geht es um Aufforstung und um die Probleme des Waldes in unserer heutigen Zeit, um Streugewinnung und einsame, längst vergessene Wegeverbindungen. Der Wanderer erfährt, was es mit dem Schootenwall auf sich hat und vieles mehr. Und auf seinem Weg durch den Schooten wird er sicher ofmals ins Schmunzeln geraten: Die lustigen Cartoons von Wolf-Rüdiger Marunde mit dem Wildschwein „Sudl“ lassen auch dem ernsthaftesten Thema eine lustige Seite abgewinnen.
Der Waldgeschichtspfad beginnt und endet am Parkplatz des Museumsdorfes Hösseringen.

Dienstag, 14. Februar 2017

Wandern durch den Heide-Winter

Der Tourismusverein Suderburger Land lädt traditionell zu seiner Winterwanderung ein, am

Samstag, 18. Februar 2017 ab 13.00 Uhr.

Wir treffen uns am Haus des Gastes in Hösseringen. Von dort aus wandern wir über Räber und Hardausee zum Dorfcafé und genießen die Winterlandschaft. Nach einer etwa dreistündigen Wanderung lassen wir uns es bei Kaffee und Kuchen gut gehen.

Um Anmeldungen bis zum 16. Februar 2017 wird dringend gebeten unter: Tel. 05826-1616 oder unter: info@suderburgerland.de

Montag, 6. Februar 2017

Jubiläum mit Orchester

Musikschule Suderburg feiert 10. Geburtstag 
Ihr zehnjähriges Jubiläum feiert die Musikschule Suderburg mit einem Tag der Offenen Tür am 10. Juni. Im Jahr 2007 hat Kirchenmusiker Jan Kukureit die frühere Tischlerei an der Burgstraße von Familie Chluba übernommen, die ihren Betrieb in einen Neubau im Gewerbegebiet verlegt hatte. Unter anderem Klavier-, Akkordeon- und Orgel-Unterricht und die Blockflöten-Einsteigerkurse bietet Kukureit seitdem an. Aber auch zwei Jungbläsergruppen haben ihren Anfänger-Unterricht hier erhalten, und auch der Suderburger Remigius-Chor hat den Saal schon für Proben genutzt.
Nach einem Start in provisorisch hergerichteten Räumen konnten die Schüler und ihre Familien bei den regelmäßigen Vorspielen bald den Saal des Hauses in Gebrauch nehmen. Mit Peter Büschel und Gary Rushton sind Musikerkollegen für Gitarre und Holzbläser dazugekommen.

Einladung zum Jubiläums-Orchester
Das Jubiläum wird mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 10. Juni gefeiert. Geplant ist dafür ein kleines Orchester aus ehemaligen und aktiven Schülern der Musikschule und Interessierten aus der Region. Zur Mitwirkung eingeladen sind Streicher, Holz- und Blechbläser, Tastenspieler, Gitarristen usw., so daß ein möglichst buntes Jubiläums-Ensemble zusammenkommt. Bis Ende Februar nimmt Jan Kukureit unter Ruf 0 58 26/958 928 oder per Mail info@musikschule-suderburg.de Anmeldungen entgegen. Im Lauf des März stellt er die Noten für fünf sommerliche Lieder zusammen und verschickt sie per Mail oder Post. Der Schwierigkeitsgrad liegt bei einfach bis mittelschwer. An fünf Donnerstagabend ab 19 Uhr wird das gemeinsame Spiel geprobt: 6. April, 27. April, 11. Mai, 1. Juni, 8. Juni. Die Teilnahme ist kostenlos.

Samstag, 4. Februar 2017

Goldene Einhörner für Golddorf-Organisatoren-Team

Monika Neumann und Bernhard Witte auf Lichtmess Bürgerversammlung ausgezeichnet
Zwei Goldene Einhörner hat die Dorfgemeinschaft Böddenstedt alljährlich zu vergeben - und diesmal dürfen die beiden hölzernen Wappentiere sogar ein Jahr lang zusammen bleiben: Sie wurden Monika Neumann und Bernhard Witte im Rahmen der Lichtmess
Bürgerversammlung für ihren Einsatz im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ verliehen. Auch sonst stand die Bürgerversammlung im vollbesetzten Saal in Puck’s Gasthaus ganz im Zeichen des Wettbewerbes. „Gemeinsam haben wir dieses Ziel erreicht, das war und ist gute Teamarbeit und das hat auch die Jury erkannt“, sagte Bernhard
Witte in seinem Rückblick. Nur wenige Tage zuvor waren viele seiner Zuhörer noch gemeinsam in Berlin unterwegs, wo sie ihren großen Tag feierten, die Grüne Woche unsicher machten und mit zwei Reisebussen die Hauptstadt erkundeten. „Der Wettbewerb hat uns zusammen geschweißt und uns schwirren auch schon neue Ideen durch den Kopf. Zehn Jahre dürfe wir nicht mitmachen, aber die jungen Leute
hier im Saal können sich ja schon einmal Gedanken machen“, sagte Ratsherr Hans-Jürgen Drögemüller, der die Veranstaltung moderierte. Doch so ganz abgeschlossen ist die Sache noch nicht und schon bald wartet ein weiteres Event: In der Woche vor Ostern dürfen die Böddenstedter die Auftaktveranstaltung für die neue
Wettbewerbsrunde ausrichten. „Es gelingt ganz wenigen Dörfern, es zweimal zum Golddorf zu schaffen“, gratulierte Bürgermeister Hans-Hermann Hoff. Und Samtgemeindebürgermeister Thomas Schulz fügte hinzu: „Böddenstedt ist immer etwas besonderes. Erhaltet Euch die gute Dorfgemeinschaft.“
Einen Dankeschön-Sekt gab es für Friederike Kohnke für ihre Layouts und grafischen Arbeiten, die sie im Rahmen des Wettbewerbs kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Ausgezeichnet wurden auch Leo Bodach, „der immer da ist, wenn Unterstützung gebraucht wird“, Klaus Burlatis, der sich verlässlich um die Verpflegung kümmerte, und Karsten Hilmer. „Einer, den wir immer ansprechen konnten, insbesondere wenn starke Maschinen gebraucht wurden“, sagte Hans-Jürgen Drögemüller. Gedankt wurde darüber hinaus Jürgen Dreyer, der dafür sorgt, dass es im Dorf funkt und außerdem Computerkurse für jedermann anbietet, Heinrich Drögemüller jr. für seinen Einsatz für den Posaunenchor, und Ingrid Bauck für ihre unermüdliche und immer fröhliche Mitarbeit. Auch Otfried Dreyer und Walter Schenk wurde Dank ausgesprochen, für die Organisation der Arbeitsgruppe und die Pflege der Streuobstwiese.
Nun müssen die Böddenstedter entscheiden, wo sie ihre Plakette anbringen. Sicher wird sich am Dorfgemeinschaftshaus noch ein Plätzchen finden lassen.
Pastorin Ann-Kathrin Averbeck sprach über den Gottesdienst und die Jahreslosung und zum Schluss sorgte Jürgen Dreyer für Unterhaltung und hier und dort auch für Erheiterung mit einer Reise durch 820 Jahre Böddenstedter Geschichte. Erstmals erwähnt wurde zwar nicht der Ort Böddenstedt selbst, dafür aber das Flurstück Aßbruch im Jahr 1004 im Urkundenbuch des Klosters St. Michaelis zu Lüneburg. 1197 war es dann aber soweit, Böddenstedt wurde in einer Quelle erstmals namentlich genannt. Gerüchte und Mythen ranken sich um das Adelsgeschlecht, welches vor Jahrhunderten in Böddestedt ansässig war. Auf jeden Fall gab es einen Burchard von Bodenstedt, der um 1220 gelebt hat, angeblich soll es im Ort sogar ein Schloss gegeben haben. Und wer es noch nicht gewusst hat: Die vier Böddenstedter Urfamilien heißen Chors, Stolte, Schulenburg und Hilmer.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Ilse und Jules

Liebe Musikfreunde,

wir freuen uns auf einen Musikkabarett-Abend mit französisch-deutschem Charme in den Räumen der Musikschule: Am Samstag, 11. Februar 2017 (19.30 Uhr) ist das Berliner Schellack-Trio zu Gast im Hörsaal. Erleben Sie Schlager aus den 1930er Jahren wie "Mein kleiner grüner Kaktus" und "Das macht die Berliner Luft". Sopranistin Sumse-Suse Keil, der Violinist Dariusz Blaszkiewicz und der Tastenvirtuose Andreas Wolter entführen ihr Publikum in die Welt der Salonmusik und Tanzbälle.

Karten zu 19 Euro sind im Vorverkauf im Hörsaal oder direkt an der Abendkasse erhältlich:
Tanja und Jan Kukureit
Burgstraße 21 • 29556 Suderburg • www.hörsaal-suderburg.de

Montag, 30. Januar 2017

2800 Dörfler feiern Dorffest in der Hauptstadt - Und Böddenstedt ist mittendrin

Ein Erlebnisbericht von Christine Kohnke-Löbert
„Allet klar, noch’n Dorf“ werden wir von den Parkplatzwächtern am Berliner City Cube empfangen. Echt Berliner Schnauze eben. Tatsächlich hat sich vor unseren beiden Uhlenköper-Bussen auf dem Berliner Messe-Gelände bereits eine Reisebus-Schlange gebildet. Menschenmassen werden
ausgespuckt und lassen den „CityCube“, das zentrale Messe-Gebäude, in dem heute die offizielle Festveranstaltung zum Abschluss des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ stattfindet, ein bisschen wie einen Findling im Ameisenhaufen wirken.
Seit rund acht Stunden sind wir bereits unterwegs, das Hotel ist bezogen und eine kleine Spritztour durch Berlin haben uns unsere beiden Busfahrer auch schon
spendiert. Doch die Vorfreude lässt keine Müdigkeit aufkommen. Schließlich ist heute unser großer Tag, also nichts wie hinein ins Getümmel! Doch halt, erst einmal müssen wir ordnungsgemäß einchecken. Ohne weißes Armbändchen für jeden Teilnehmer läuft hier gar nichts, schließlich soll es am späteren Abend ja noch Freibier und mehr geben. Die Bändchen müssen unsere beiden „Chefs“
Monika Neumann und Bernhard Witte allerdings erst einmal auftreiben. Inzwischen sind auch unser Landrat Dr. Blume und Joachim Partzsch vom Landkreis Uelzen zu uns gestoßen. Beide haben uns im Wettbewerb zur Seite gestanden und und wir freuen uns, dass sie diesen Tag mit uns verbringen werden. Bürgermeister Hans-Hermann Hoff ist gemeinsam mit uns im Bus angereist und wird mit Bernhard Witte einen Tag länger in
Berlin bleiben. Die beiden dürfen den Bundespräsidenten besuchen.
Im großen Saal des CityCube dehnen sich die langen Tischreihen schier unübersehbar aus. Es herrscht emsiges Gewusel, denn immerhin 2800 Menschen aus ganz Deutschland haben sich zusammengefunden, um miteinander ihren Erfolg im Dorfwettbewerb zu feiern. Und während Dr. Löbert noch eine Gruppe bayerischer Schuhpladdler berät, wie das mit dem Pfeiferauchen richtig gehandhabt wird, haben wir unsere Tische gefunden. Nun wird es ernst. Dr. Reinhard Kubat, Vorsitzender der Bundesbewertungskommission, hält die Festrede. 2400 Dörfer haben sich vor zwei Jahren aufgemacht, um auf ihrem Weg in die Zukunft eine kleine Wegstrecke lang miteinander zu wetteifern. 33 von ihnen haben es bis in die Endrunde geschafft und dürfen an diesem Tag Bronze, Gold und Silber mit nach Hause nehmen. Aber eigentlich ist es ganz egal, welche Farbe die Urkunde hat, was zählt, ist der gemeinsame Weg, der mit der Teilnahme am Wettbewerb eingeschlagen wurde. Und der hat jedes der 2400 Dörfer reicher gemacht, auch diejenigen, die es nicht bis in die Endrunde geschafft haben. Für uns Böddenstedter ist es nach unserem ersten Erfolg im Jahr 1990 das zweite Mal, dass wir uns „Golddorf“ nennen dürfen. Da sind wir schon stolz!
„Wir verstehen uns als Speerspitze für den ländlichen Raum, der es verdient, in der Politik mehr wahrgenommen zu werden“, sagte Reinhard Kubat und betonte: „Wir brauchen uns vor dem Leben in den Großstädten nicht zu verbergen.“ So passte es, dass 2800 Dörfler an diesem Tag in der Hauptstadt ein rauschendes Dorffest feierten.
Zuvor aber überreichte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die Urkunden und er hatte für jeden Ort ein paar ganz individuelle Grußworte mitgebracht. „Sie haben das Schicksal ihres Dorfes selbst in die Hand genommen. Dieses bürgerschaftliche Engagement brauchen wir, so, wie eine Pflanze Wasser zum Leben braucht“, sagte er und betonte: „Dieser Wettbewerb bleibt wichtig, denn oft stößt er eine Eigendynamik an, die den Rahmen des Wettbewerbs durchbricht.“ Zwischen den Grußworten boten Gruppen aus den Dörfern ein vielfältiges Kulturprogramm und das war nur gut, denn bei 33 Siegerdörfern dehnte sich die Zeremonie ein wenig. Dann aber wurde ausgelassen bis in die Nacht gefeiert. Und all diejenigen, die nicht dabei sein konnten, können am kommenden Sonnabend auf unserer Lichtmess-Bürgerversammlung eine Zusammenfassung hören.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Hurra, unser Schild ist fertig

So, nun haben wir es geschafft! Dank der Unterstützung seitens der Samtgemeinde konnten wir unser neues Schild für das Haus des Gastes endlich drucken lassen und anbringen. Wir danken auch der Fa. Timm in Holdenstedt für die prima Zusammenarbeit. Nun werden uns unsere Gäste noch besser finden und die neue Saison kann kommen!

Dienstag, 24. Januar 2017

Bürgerversammlung im neuen Profil

Suderburg blickt zurück und stellt Pläne für 2017 vor
Eine Bürgerversammlung im neuen Profil präsentierte Bürgermeister Hans-Hermann Hoff in Suderburg. Im Rahmen seines Rückblicks hatte er im gut besuchten Saal im Gasthaus „Spiller“ auch die Vertreter von Vereinen und Initiativen in seine Rede eingebunden und so für eine abwechslungsreiche Vorstellung von Geleistetem und Plänen nicht nur aus
Sicht von Rat und Verwaltung, sondern auch aus der Persepektive der vielen Aktiven und Ehrenamtler gesorgt. So stellte Jürgen Kreklau Pläne der Dorfgemeinschaft vor, Michael Hätscher sprach für den VfL und Benno Schermeier für die Flüchtlingshilfe. 24 erwachsene Flüchtlinge und fünf Kinder leben derzeit in Suderburg, fünf von ihnen sind inzwischen anerkannt und auf Wohnungssuche. Doch Wohnraum ist rar in Suderburg, auch, weil viele Wohnungen an Studenten vermietet sind. „Wir würden uns freuen, wenn wir hier helfen und für die Flüchtlinge Wohnraum zur Verfügung stellen könnten“, bat die stellvertretende Bürgermeisterin Dagmar Hillmer die Anwesenden um Unterstützung.
Gisela Baum kündigte im Namen der Gemeinschaft „Suderburger Wirtschaft in Aktion“ an, dass es in diesem Jahr wieder ein Maifest mit Gewerbeschau geben wird. Albrecht Meißner, Prodekan an der Ostfalia, berichtete, dass die Hochschule die kleine Kirche In den Twieten gekauft habe. Darüber hinaus sei ein Neubau im Bereich des derzeitigen Parkplatzes In den Twieten geplant, der für Seminarräume, Vorlesungsräume und Büros genutzt werden soll. Zur Überbrückung habe die Hochschule Räume im BCS angemietet. Pastor Matthias Dittmar berichtete über das Umweltmanagement der Kirche und hier insbesondere über das Projekt „Artenvielfalt auf dem Friedhof“, wofür über mehrere Jahre Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.

Für eine kontroverse Diskussion sorgte das Thema Steuererhöhungen, das Gemeindedirektor Thomas Schulz im Rahmen der Vorstellung des Haushaltes erläutert hatte. „Unser Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf der Selbstentschuldung“, so Schulz. Dies war aber nicht für alle Bürger nachvollziehbar. „Warum gab es in den Vorjahren keine Steuererhöhungen, wo doch zu diesem Zeitpunkt viel höhere Schulden zu verkraften waren?“, wurde etwa gefragt. „Dann hätte ich lieber die Schulden zurück“, meinte ein Bürger. Hans-Hermann Hoff betonte, dass sich die Ratsmitglieder diese Entscheidung nicht einfach gemacht hätten. „Ohne diese einstimmig gefallene Entscheidung wäre der Rat ad absurdum geführt worden, wir brauchen für die kommenden Jahre Handlungsspielraum.“ Dierk Pellnath, Fraktionsvorsitzender der WSL, fügte hinzu, dass es ohne diese Entscheidung kaum noch eine gemeindliche Selbstverwaltung gebe. Die Mehreinnahmen sollen nicht nur für die Weiterführung der Selbstentschuldung, sondern auch für den Erhalt der Infrastruktur eingesetzt werden, so für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Hardausees und für die Sanierung von Straßen und Wegen.
In 2017 soll das Wohngebiet Tannrähmsblick weiter ausgebaut werden. „Alle erschlossenen Grundstücke sind verkauft“, so Hans-Hermann Hoff. Derzeit laufe die Vorvermarktung. Eine Änderung der Bauvorschriften werde es nicht geben. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre heraus habe man sich allerdings dazu entschlossen, die Erschließungsstraße von Vornherein mit einer bituminösen Oberschicht zu versehen.
Gut voran geht es mit dem Bau der Anlage für betreutes Wohnen. „Das ist ein riesengroßer Gewinn für Suderburg“, so der Bürgermeister. Die 30 Plätze seien bereits fast ausgebucht. Keinen Erfolg hatte die Gemeinde mit dem Vorstoß, an Haupt- und Bahnhofstraße eine Tempo-30-Zone einzurichten. Auch an der Aufhebung der innerörtlichen Radwege wird sich nichts ändern - ein Entscheidung, die nicht vor Ort gefällt werde.
Die Frage von Borvin Wulf, wie künftig für ausreichend Kita-Plätze gesorgt werden solle - alle Plätze in den Kindertagesstätten der Region sind ausgebucht - beantwortete Thomas Schulz mit dem Hinweis auf mögliche Kooperationen oder Ausweitung der Kapazitäten.

Montag, 23. Januar 2017

Mehr Freifunk für Suderburg

Der Verein „Freifunk Uelzen“ hat der Gemeinde und der Samtgemeinde Suderburg je einen Freifunk-Router zur Verfügung gestellt. Die beiden Geräte übergab der erste Vorsitzende Rüdiger Biernat im Rahmen der Bürgerversammlung in Hösseringen an Samtgemeindebürgermeister Thomas Schulz und Bürgermeister Hans-Hermann Hoff. Geplant ist, die Router im Rathaus aufzustellen. Alternativ könnte ein Gerät auch bei der Feuerwehr Suderburg installiert werden. „Dann kommen sie der Feuerwehr, den dort wohnenden Flüchtlingen und natürlich allen anderen Interessierten zugute“, so Rüdiger Biernat, dessen Verein sich bereits zuvor für die Unterstützung von Flüchtlingen engagiert hatte. „Mitte Dezember haben wir einen CPE Router als Verstärker im BCS installiert, vorher wurde schon ein Router im Schulungsraum aufgebaut, der über die Baeckerei Warnecke Freifunk bekommt“, so Rüdiger Biernat. Inzwischen ist in Suderburg die Strecke vom Bahnhof bis Höhe Pommeriens abgedeckt. Freifunk haben darüber hinaus das Studentenhaus gegenüber der Sparkasse, das Gelände vor der Bäckerei Warnecke Suderburg, Luther’s Carpe Diem, der Tannrähmsweg vor der Flüchtlingsunterkunft, die Burgstraße, die Holxer Straße sowie die Hamerstorfer Straße rund um die Feuerwehr. Kleinere Inseln kommen hinzu. Möglich wurde die erweiterte Freifunkabdeckung dank der Förderung durch das Land Niedersachsen und der gemeinnützigen Wissensvermittlung / Weiterbildung durch Freifunk Uelzen e.V. Auf Antrag von SPD und Bündnis90/Grüne wurden 50 Freifunkvereine in Niedersachsen 2016 mit 100.000 Euro gefördert. In 2017 und 2018 wird das Programm mit jeweils 100.000 Euro weitergeführt. Für den Hauptteil des Geldes wurden Router angeschafft, aber auch Beratungsleistungen für Kommunen geschaffen und Flyer gedruckt. Freifunk Uelzen hat insgesamt 40 Geräte bekommen.