Freitag, 13. Oktober 2017

Bewährtes Team mit Zuwachs

Verein zur Erhaltung der Ellerndorfer Wacholderheide stellt Pläne vor

Viel vorgenommen hat sich der Verein zur Erhaltung der Ellerndorfer Wacholderheide für das kommende Jahr. Den Schwerpunkt wird die weitere Arbeit an der Beseitigung der waldähnlichen Kiefernbestände bilden, die Heide und Wacholder
unterdrücken. Zudem sollen insbesondere im nördlichen Bereich Kiefernschößlinge entfernt werden, mit Schäfermeister Jahnke ist eine intensive Bewerbung in diesem Bereich abgesprochen. Ergänzend soll per Hand entkusselt werden. „Vielleicht können wir dies an einem besonderen Publikumstermin machen, so dass wir gleichzeitig Unterstützer gewinnen und für den Erhalt der Heidefläche werben“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Götz Schimmack. Kein Wunder, dass bei diesen ehrgeizigen Zielen seine Wiederwahl keine Frage für die Vereinsmitglieder war. An seiner Seite nimmt Ralf Rusko weiterhin den Posten des Schatzmeisters ein, für den ausgeschiedenen Werner Harneit wurde Markus Poensgen in den Vorstand gewählt.
Neben der Betreuung der alten Heidefläche wird im kommenden Jahr der Fokus auch auf der Erweitungsfläche liegen. Neben der Beweidung durch die Schnuckenherde soll die Fläche mit Unterstützung der Firma Rheinmetall gemulcht werden, auch das Schobbergut, das hier zum Trocknen liegt, wird abgefahren.
Probleme bereitet der Heidefläche, die in diesem Jahr an einigen Flächen nicht gut blühte, der Heideblattkäfer. Er konnte sich in der feucht-warmen Witterung dieses Sommers gut vermehren und obwohl ein regenreiches Frühjahr der Calluna-Pflanze eigentlich gut tut, deren Blüte massiv verringern. Auch dieses Problem wird der Verein, zunächst durch eine Untersuchung des Zustandes der Besenheide, in Angriff nehmen. Zudem soll das vorhandene Netzwerk an Helfern durch jährliche Informations- und Abstimmungsgespräche, unter anderem mit der Firma Rheinmetall, der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, deren Pflegetrupp bei der Heidepflege regelmäßig unterstützt, und der Glockenbergschäferei belebt werden. „Die Aufgaben, die sich unser Verein gestellt hat, sind anspruchsvoll. Die Heide ist eine lebende Kulturlandschaft. Sie zu erhalten, dient allen in unserer Region“, fasste es der Vorsitzende zusammen.

Mittwoch, 27. September 2017

Die Heide wächst und die Pilze auch

Gestern waren wir mit dem Verein zum Erhalt der Ellerndorfer Heide unterwegs, um die neue Heidefläche zu begutachten und die Maßnahmen der vergangenen zwei Jahre anzusehen. Es ist viel geschafft worden, aber auch noch viel zu tun. Der Erhalt einer Kulturlandschaft wie diese Heidefläche ist eben ein zimmerwährender Prozess. Gut, dass der Verein sich so engagiert.

Aber selbstverständlich blieb unterwegs der Blick der Exkursionsteilnehmer nicht aufs Heidekraut beschränkt und es wurden jede Menge schöne Pilze entdeckt. Die konnten wir aber nicht mitnehmen, weil abends noch Mitgliederversammlung angesagt war.

Deshalb möchten wir hier noch einmal auf die nächsten Termine des Tourismusvereins zum Pilze sammeln hinweisen:
Morgen, Donnerstag, 28. September und Sonnabend, 30. September. Treff ist jeweils um 13 Uhr auf dem Parkplatz am Museumsdorf. Kommt zahlreich, es lohnt sich!

Mittwoch, 13. September 2017

Träume im Volksliedexpress

Chorkonzert „Heideklänge“ brachte Melodien nach Suderburg
"Ihr werdet uns Heiderosen schenken und viel Frohsinn verbreiten“, leitete Moderator Alfred Meyer den traditionellen Chorabend
„Heideklänge“, der jedes Jahr vom Tourismusverein Suderburger Land organisiert wird, ein. Alfred Meyer stellte damit auch gleich die beteiligten Chöre vor: den Gesangverein Frohsinn aus Hösseringen sowie den Gesangverein Heiderose aus Stadensen, beide unter der Leitung von Walter Schlothane.

Der Chorabend fand wie schon seit Jahren anlässlich der Heideblüte im Gasthaus „Spiller" in Suderburg statt und auch die neue Wacholderkönigin Maike Schulz aus Stadorf war zu Gast und stellte sich den zahlreichen Zuhörern vor. Unter ihnen weilten auch Erika und Karl-Heinz Ruhnke aus Oberhausen im Ruhrgebiet, die seit 20 Jahren bei Familie Techmann in
Hösseringen Urlaub machen und noch keine Runde der „Heideklänge“ verpasst haben. Stress haben sie in ihrer Urlaubszeit zwar nicht, damit aber auch all die anderen Zuhörer an diesem Abend Entspannung und ein wenig Ferienfeeling finden, begannen die Sänger des Gesangvereins Frohsinn mit einem Lied, das den Stress vertreibt und hilft, mit einer Melodie frische Energie zu tanken. Mit Mozart ging es anschließend in die Welt der Klassik, sehr zur Freude von Monika Greve aus Hameln, die nun schon zum 12. Mal in der Pension Seils in Hösseringen Urlaub macht. Und auch die beiden „Kurstädter mit Suderburger Wurzeln“, Charlotte und Uwe Schiemann aus Bad Bevensen hatten ihren Stammplatz gefunden.
Der Sommer hat es in diesem Jahr ja nicht ganz so gut mit den Heide-Regionen gemeint, und so kam das Lied vom „Sommermorgen, der alles gut macht“ gerade recht. Anschließend entführten die Sänger der „Heiderose“ in die Welt der Träume. Neben klassischen Melodien hatten sie Swing und a capella mitgebracht und begeisterten ihre Zuhörer zudem mit dem „Volksliederexpress“. Manch einer hatte mitgezählt, wieviele Lieder denn darin mitgefahren sein könnten, die Meinungen reichten hier allerdings von 36 bis 42 ein wenig auseinander.
Alfred Meyer nutzte diesen Abend auch, um für den Erhalt der Ellerndorfer Heide zu werben und freute sich, den Vorsitzenden des Vereins zur Erhaltung dieser wertvollen Heidefläche, Götz Schimmack, zu begrüßen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Suderburgs, Dagmar Hillmer, richtete zudem Grüße von Rat und Verwaltung aus. Mit der Vorbereitung hatte Martina Borchardt vom Tourismusverein im Vorfeld alle Hände voll zu tun. „Du bist die Mutter der Kompanie und hast immer alle Informationen parat“, dankte ihr Alfred Meyer.

In der Schlussrunde sangen die beiden Chöre gemeinsam und weil Walter Schlothane dazu „60 Kehlen in Wallung bringen“ musste, wie es Alfred Meyer formulierte, leistete ihm Hans-Hermann Brünjes tatkräftige und kompetente Unterstützung bei der Vorstellung der Lieder. „Was wäre, wenn wir heute selbst singen müssten?“, fragte Alfred Meyer die Gäste. Die waren zwar zum Zuhören gekommen, aber zum Schluss – auch das ist eine gute Tradition – sangen alle mit, als zu den Klängen von „Auf der Lüneburger Heide“ das Ende eines schönen Abends eingeläutet wurde.

Dienstag, 15. August 2017

Bei Vollmond durch die Heide

Einmal im Monat - immer bei Vollmond - lädt Gästeführerin Hannelore Behrens zur Wanderung durch die nächtliche Ellerndorfer Heide ein. Der Gang durch die Heide startet in der abendlichen Dämmerung und bei interessanten Informationen und faszinierenden Aussichten lässt Hannelore Behrens die Geschichte der Heidelandschaft lebendig werden. Sie erzählt von der Entstehung der Heide, einer Landschaft, die unsere Gegend über viele Jahrhunderte prägte und durch die Heidebauernwirtschaft lange am Leben erhalten wurde, vom Wacholder und der Schnuckenherde von Familie Jahnke, die heute am Erhalt der Heide beteiligt ist. Allein können es die Schnucken allerdings längst nicht mehr schaffen – zu viel Aufwuchs, Wacholder insbesondere, bedrängt die offene Heidelandschaft. Hier muss der Mensch eingreifen und durch verschiedene Pflegemaßnahmen für den Erhalt dieser selten gewordenen Landschaftsform sorgen.Die nächste Wanderung findet am Freitag, 18. August, ab 20.30 Uhr statt. Treff ist auf dem Parkplatz vor der Heidefläche. 

Dienstag, 8. August 2017

725 Jahre gut behütet in Bohlsen

Bohlser Dorffest am 12. August 

Am Samstag, 12. August ist es wieder soweit: Das alljährliche Dorffest in Bohlsen findet ab 15 Uhr in der Masch (Eichenhain in der Ortsmitte) statt. Anlässlich des 725-jährigen Bestehens von Bohlsen steht das Dorffest in diesem Jahr unter dem Motto „725 Jahre gut behütet in Bohlsen – habt Mut und kommt mit Hut!“. 

Ein buntes Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt sorgt für jede Menge Abwechslung. Eingeladen sind alle Bohlser Bürger und natürlich auch alle Freunde Bohlsens aus Nah und Fern.
Der Tanzkreis wird wieder sein Können zeigen und das Unterhaltungsprogramm ebenso bereichern wie eine Taekwondo-Vorführung. Auch die Dreilinger Sportjongleure haben ihren Auftritt angekündigt.
Für Kinder gibt es ein buntes Programm mit Actionsspielen, Torwand schießen und Hüpfburg. Passend zum diesjährigen Motto wird auch zu Hutspielen eingeladen. Die Feuerwehr bietet Rundfahrten mit dem Oldtimer-Feuerwehrauto an. Besonderer Höhepunkt für Alle ist das Kuhfladenroulette. Die Kuh sorgt auf ihrer direkt neben dem Festplatz gelegenen markierten Grünfläche für Spannung, auf welches der markierten Felder sie einen Fladen absetzt und damit den Gewinner bestimmt.
Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen am Nachmittag gibt es selbstverständlich auch kalte Getränke und herzhafte Speisen. Die musikalische Unterhaltung startet abends ab 20 Uhr mit dem Duo „Streets of London“.

Dienstag, 1. August 2017

Duo Kandidel: Plattdeutsche Musik am Bohlser Speicher

Foto: Hans Lepel
Zu einem gemütlichen Abend am oder im Speicher (Ringstraße in Bohlsen) mit dem Duo Kandidel lädt der Bohlser Speicherverein am Freitag, 4. August 2017 um 20.00 Uhr ein. Der Eintritt ist frei, für Getränke ist gesorgt.

Das Duo Kandidel besteht aus Uli Wellmann (Gerdau) und Johannes Vogt-Krause (Bohlsen), ist seit 2011 musikalisch unterwegs und mittlerweile im Landkreis Uelzen und darüber hinaus durchaus bekannt. Beide haben sich bis dato auf sehr unterschiedliche Weise der Musik verschrieben, haben sich auf eine recht sonderbare Weise gefunden und festgestellt, dass es gemeinsame musikalische Vorlieben gibt. Dem Duo Kandidel liegt die plattdeutsche Sprache besonders am Herzen, gilt sie doch als „sterbender Schwan“ und es möchte sie gerne noch ein wenig am Leben erhalten: Es singt also gerne plattdeutsch, Bekanntes und weniger Bekanntes, und gelegentlich streut es auch mal etwas Instrumentales ein.
Die Beatles und ihre Zeitgenossen haben das Duo maßgeblich musikalisch sozialisiert. Es ist also kein Wunder, dass im Programm auch viele dieser Klassiker zu finden sind – arrangiert für zwei Baritons, begleitet von zwei Gitarren sehr unterschiedlicher Prägung und Spielweise.
Warum nun aber "Duo Kandidel"? Eigentlich ganz einfach: Das Duo beginnt meistens mit "Lütt Matten de Haas..." und da kommt eine Stelle vor, in der es heißt: "...denn geiht dat kandidel...", und weil "kandidel" soviel heißt wie "fröhlich", war klar: das passt auch.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Ab in die Pilze!



Hier schon mal zum Vormerken: Pilztouren mit Martina Borchardt durch das schöne Suderburger Land. Nach der Suche gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen im Haus des Gastes. Die Pilze werden natürlich auch gleich an Ort und Stelle zubereitet und aufgegessen.


Dienstag, 18. Juli 2017

Seife aus Kräutern und Blüten

Mitmachaktion im Museumsdorf Hösseringen
Das Museumsdorf Hösseringen bietet am Donnerstag, dem 20. Juli, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr die Mitmachaktion „Seife herstellen“ an. Kinder von sechs bis zwölf Jahren können Kräuter- oder Blütenseife herstellen, was etwa 30 Minuten dauern wird. Die Kosten betragen 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 4. Juli 2017

Traumfänger basteln im Museumsdorf

Noch keine Pläne für die Ferien? Dann kommt doch ins Museumsdorf Hösseringen! Am Donnerstag, dem 6. Juli können Kinder hier Traumfänger basteln. Die Mitmachaktion für Kinder von sieben bis zwölf Jahren findet von 11 bis 14 Uhr statt. Gemeinsam werden aus Holzstäbchen und Wolle bunte Traumfänger gestaltet.
Eine Bastelrunde dauert etwa 30 Minuten. Die Kosten betragen zwei Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 20. Juni 2017

Musikalisches, Regen und Nachdenkliches auf der Hösseringer Route

Suderburgs Bürgermeister Hans-Hermann Hoff hatte zwar keinen eigenen Landart-Punkt, aber an Kreativität ließ es der Schirmherr der Hösseringer Route dennoch nicht fehlen: Zur Eröffnung wartete er mit selbst gedichteten Reimen auf, die launig ins Thema vor Ort einführten. Mehr als 30 Mitstreiter und Gäste hatten sich trotz Wolkenbruch zum Auftakt am Museumsdorf Hösseringen
eingefunden und ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam die etwa drei Kilometer lange Route in Augenschein zu nehmen. Es regnete die ganze Zeit… „Trotzdem, oder gerade deshalb war es ein wunderschöner Gang durch den frischen und duftenden Schootenwald“, freute sich die Organisatorin der Route, Christine Kohnke-Löbert vom Tourismusverein Suderburger Land.
Die Hösseringer Route verläuft in diesem Jahr entlang des Waldgeschichtspfades Schooten mit Ausgangspunkt am Museumsdorf Hösseringen. Möglich wurde dies dank der Unterstützung der Klosterverwaltung Hannover. „Wir freuen uns, dass der Schootenwald so auf neue und zusätzliche Weise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird“, so der Leiter der Klosterrevierförsterei, Frank Hagen.
Zum Klang von Waldhörnern ging es auf Kunst-Pirsch hinaus. Zu sehen gibt es an 28 Punkten eine Vielfalt an Kunstobjekten, die verschiedenste Themen aufgreifen, zum Nachdenken anregen oder einfach nur … Kunst in der Natur sind.
Wer noch nie erlebt hat, wie ein Baum operiert wird, sich Gedanken über Newtons Gravitationsgesetze gemacht hat oder darüber nachsinnen möchte, woher wir kommen und wohin wir
gehen, der sollte sich auf den Weg nach Hösseringen machen. Unterwegs kann man es wie eine Wildsau halten, Rapunzels Zopf bewundern, Fundsachen zusammentragen, einen Glockenturm aufspüren oder sich Gedanken über den Sinn der Glasfaser machen. Es gibt große und eindrucksvolle Objekte ebenso wie stille und nachdenkliche. So wie der Findling, der die Bäume nicht mehr findet, einen kleinen Weg auf weichem Moos und die zarte Schwinge in der Luft. Eine emsige Ameise tritt den Beweis an, dass Kleine ganz Großes schaffen können und gleich nebenan trägt ein Hirsch ein eindrucksvolles Geweih. Er steht für die alten Langobarden, an die Sylvia Aevermann und Werner Warnke zudem mit einem selbst gedichteten Lied erinnerten.
Die Hösseringer Route ist auch eine nachdenkliche Route, die Verbundenheit ebenso thematisiert wie das ewige Werden und Vergehen. Wer möchte, kann unterwegs der Anregung folgen, den Tönen des Waldes zu lauschen, und diesen gerne eigene hinzufügen. Das taten die Kunst-Wanderer selbstverständlich auch, und mit der „Vogelhocheit“ auf den Lippen machten sie sich zum Ausklang des Tages ins Rasthaus Alte Schule Hösseringen auf den Weg, wo eine warme Suppe genau das richtige zum Aufwärmen war.

Als Besonderheit ist in diesem Jahr im Haus des Gastes, Räber Weg 4 in Hösseringen, eine kleine Ausstellung von Steinen, Geschieben und Versteinerungen aus der Eiszeit zu sehen. Die Sammlung wurde von Dietmar Luchterhand zusammengetragen und wird in einer Vitrine präsentiert, die auch zu den Schließzeiten der Touristinfo von außen gut sichtbar ist. Auf der Hösseringer Route weist ein Plakat darauf hin.

Am Sonntag, dem 18. Juni von 11 bis 12 Uhr und am Sonnabend, dem 1. Juli von 17 bis 18 Uhr gibt es an der Hösseringer Route „Waldmusik“ zu hören. Ein Team aus Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Susanne Wendler wird irgendwo entlang der Route singen und lädt alle Musikfreunde zum spontanen Mitsingen ein. Liederzettel sind vorhanden.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Hösseringer Route

Liebe Freunde, Gäste, Einwohner und Liebhaber des Suderburger Landes!

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns hier in der Region wieder an der Landart. Wir würden uns freuen, wenn wir zur Eröffnung viele Gäste begrüßen dürfen. Kommt gerne und geht mit uns die Route ab, es soll ein schöner Tag werden:

Im Rahmen des diesjährigen kreisweiten Projektes „Landart“ lädt der Tourismusverein Suderburger Land herzlich zur Eröffnung der „Hösseringer Route“ am Freitag, dem 9. Juni um 16.30 Uhr am Waldgeschichtspfad Schooten ein. Treffpunkt ist am Eingangsgebäude des Museumsdorfes Hösseringen.

Nach der Begrüßung durch den Schirmherr, Bürgermeister Hans-Hermann Hoff, und Grußworten werden alle Teilnehmer gemeinsam die Hösseringer Route abgehen. Umrahmt werden die Begrüßung und der Spaziergang durch Waldhornbläser. Ab etwa 19 Uhr klingt der Tag im Dorfcafé „Alte Schule“ Hösseringen bei Mila Schrader aus. Für Verzehr und Getränke kommt jeder selbst auf.

In diesem Jahr verläuft die „Hösseringer Route“ entlang des Waldgeschichtspfades Schooten mit Ausgangspunkt am Museumsdorf Hösseringen. „Auf diese Weise können der künstlerische Ansatz von Landart und die touristische Inwertsetzung sowohl des Museumsdorfes als auch des interessanten Lehrpfades durch einen historischen Waldbestand miteinander verknüpft werden“, so die Vorsitzende des Tourismusvereins Suderburger Land, Christine Kohnke-Löbert. Die Kunstwerke in der Natur sind bis zum 9. Juli zu sehen. Als Besonderheit wird in diesem Jahr im Haus des Gastes, Räder Weg 4 in Hösseringen, eine kleine Ausstellung von Steinen, Geschieben und Versteinerungen aus der Eiszeit zu sehen sein. Die Sammlung wurde von Dietmar Luchterhand zusammengetragen und wird in einer Vitrine präsentiert, die auch zu den Schließzeiten der Touristinfo von außen gut sichtbar ist. Zur Ausstellung gibt es einen Hinweis auf der Hösseringer Route.

Am Sonntag, dem 18. Juni von 11 bis 12 Uhr und am Sonnabend, dem 1. Juli von 17 bis 18 Uhr gibt es an der Hösseringer Route „Waldmusik“ zu hören. Ein Team aus Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Susanne Wendler wird irgendwo entlang der Route singen und lädt alle Musikfreunde zum spontanen Mitsingen ein. Liederzettel sind vorhanden.

Dienstag, 30. Mai 2017

Mit der Camera obscura das Museumsdorf erkunden

Workshop zur Landart 2017 

Im Rahmen der Landart 2017 findet am Sonnabend, dem 3. Juni von 14 bis 17 Uhr und am Dienstag, dem 6. Juni von 14 bis 16:30 Uhr ein zweiteiliger Workshop im Museumsdorf Hösseringen statt. Unter dem Titel „Camera obscura“ führt Anne Silbereisen, Kunstlehrerin am Lessing-Gymnasium Uelzen, in die optischen Grundlagen und den Aufbau einer Camera obscura ein. Nachdem die Teilnehmer selbst eine solche Lochkamera gebaut haben, folgen eigene praktische Arbeiten damit. In und rund um das Museumsdorf sollten Motive zum Thema Landschaft und Landart gefunden und abgelichtet werden. Das belichtete schwarz-weiß-Foto-Papier wird anschließend in einem kleinen, auf dem Gelände des Museumsdorfes eingerichteten Labor entwickelt. Am zweiten Tag des Workshops wird aus den entstandenen Arbeiten eine Ausstellung gestaltet. Diese Ausstellung wird während der Zeit der Landart bis zum 9. Juli gezeigt. Der Workshop wird gefördert vom Lüneburgischen Landschaftsverband und der VGH-Stiftung. Er ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Erwachsene zahlen den regulären Museumseintritt, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Anmeldung bei Anne Silbereisen, E-Mail: kontakt@fotoas.de.

Ziel des Workshops ist die Auseinandersetzung mit den Anfängen der Fotografie, welche letztlich die Grundlage für die heutige geläufige schnelllebige digitale Fotografie mit der Handykamera bilden. Plötzlich präsentiert sich das allseits bekannte Massenphänomen von einer ganz anderen Seite: Kein handliches Hightech-Gerät steht den Teilnehmern zur Verfügung, sondern eine einfache Pappkiste mit einem winzigen Loch. Da die Kameras weder über Monitor noch Sucher verfügen, geschieht die Komposition und Positionierung der Kamera quasi blind. Die Belichtungszeit kann bis zu 30 Minuten lang sein, so dass ein präzises Fotografieren aus der Hand nicht möglich ist. Das entstandene Bild ist nicht sofort sichtbar, sondern muss zunächst unter kontrollierten Lichtbedingungen chemische Prozesse durchlaufen, bei welchen der Fotograf die Sichtbarwerdung des Ergebnisses miterlebt. 
Dieser langwierige auf einfachen physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten beruhende Prozess der Entstehung eines einzelnen Fotos soll die Teilnehmer sensibilisieren: einerseits für die Leistungen der Pioniere der Fotografie, aber auch für die Tatsache, dass gewisse Dinge Zeit benötigen, dass die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft aufgebrochen werden kann und dass mit Geduld Erstaunliches entstehen kann. 
Wie auch bei der Gestaltung von Landart-Objekten arbeiten die Workshopteilnehmer vorrangig in der Landschaft und erkunden diese hinsichtlich ihrer visuellen Reize. Einerseits können sowohl die Natur selbst als auch Eingriffe des Menschen in diese durch die Fotografien konserviert und dargestellt werden. Andererseits entstehen bei dieser experimentellen Art der Fotografie Bilder von Landschaft, Natur und den Spuren des Menschen darin, welche selbst die Motive zu verändern scheinen und diese in einem anderen Blickwinkel präsentieren. Auf anderem Wege aber dennoch vergleichbar erfährt Landschaft ähnlich wie bei den Landart-Objekten auch in der experimentellen visuellen Auseinandersetzung mit der Camera obscura eine Art Veränderung, die durch den Fotografen geleitet wird. 


Donnerstag, 18. Mai 2017

Radtour zur Rieselwiese

Das "Rieselwasser" sammelt sich.
Wir freuen uns, dass wir auch in der vierten Runde an den "Tagen der Industriekultur" in der Metropolregion Hamburg teilnehmen! Aus diesem Anlass bietet der Tourismusverein Suderburger Land am Sonntag, dem 18. Juni eine Radtour entlang des kulturhistorischen Wassererlebnispfades. Vom Bahnhof Uelzen geht es bis zum Hardausee bei Hösseringen, vorbei an den riesigen Findlingen, die als
Öffnen des Stauwehres am Olmsbach.
Gedenksteine der Wiesenbauschule dienen, und bis zur Rieselwiese bei Suderburg. Für die Rekonstruktion dieser Rieselwiese entstand nicht weit von der Mündung des Olmsbaches in die Hardau ein Stauwehr. Wird es geöffnet, fließt das Wasser über die Wiesenfläche mit den typischen Rücken und demonstriert, wie die Bewässerungsanlagen des "Suderburger Rückenbaus" funktionierten. Diese Technik wurde
Rieselwiesen am Festenberg am Ortsausgang
von Suderburg nach Räber.
im 19. Jahrhundert in Suderburg entwickelt und fand schnell weite Verbreitung in Norddeutschland. Das Hardautal war über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren von der Quelle an flächendeckend mit Rieselwiesen bebaut. Der Aufwand lohnte sich, denn durch die Berieselung konnten die Bauern mehr und qualitativ hochwertigeres Heu ernten. Gründe dafür waren die düngende Wirkung des Rieselwassers, die verbesserte Entwässerung durch die schmalen Gräben zwischen den Rücken und die Verlängerung der Vegetationsperiode im Frühjahr, wenn das herabrieselnde Wasser wärmer als die Luft ist. Um 1950 endete diese Form der Wiesenbewirtschaftung, da der Arbeitsaufwand sehr hoch war und zunehmend Maschinen in der Landwirtschaft eingesetzt wurden.
Im Zuge des Rieselwiesenbaues wurde die Hardau im 19. Jahrhundert erstmals begradigt, ein weiteres Mal dann 1953. Durch die Begradigungen gewannen die Landwirte zusammenhängende Fläche, die besser nutzbar waren. Allerdings floss das Wasser nun schneller ab und schwemmte mehr Sand ab, der sich im Unterlauf ablagerte. Das führte um 1850 zum Zusammenbruch der Perlmuschelbestände. Weitere Informationen sind entlang des kulturhistorischen Wassererlebnispfades zu entdecken. 

Treff ist am 18. Juni um 11 Uhr an der Stadt- und Touristinformation in Uelzen, Herzogenplatz 2. Die Tour dauert bis gegen 15 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos. 

Dienstag, 16. Mai 2017

Eekboommäten, öwer wo sünd de Blääd?



An`n 10. Mai wär dat wedder sowiet, de Eekboom in Hössen wür medt. Tolegt hät he düt Johr nich, he har woll keen Lust. De Blääd könn`n nich tellt warn, se wär`n noch nich dor, dat gev nu lange Schnuten bie`n Vörstand. Willem: „De süht jo ut as`n Strukbessen!“Dat is in 28 Johr noch nie so west.

Öwer, no düssen Dohlschlag güng dat komodig wieder. De Jagdhornbläser ut Hogenbostel (alls Deerns) häbt de Lüd dull imponiert. So ok uns Kaminmuskanten Anna Offen un Jana Groß, beid ut Holxen drögen an Eekboom plattdütsche Gedichte vör, ohn dorbie n Fehler to moken, jüm geföll ok de Höhnluft.

Up`n Sool könn Wilhelm Feuerhake väl Gäst begreuten. So ok dan Börgermeister  Hermann Hoff ut Seborg, de Leiterin von de Volkshochschool Frau Matzker Steiner, Maria Lembeck, Jörg Hillmer sowie Dagmar Hillmer as 2. Börgermeister. All wär`n sik eenig, uhs Plattdütsch Sprok to erhollen un top plägen, ob in de Schoolen un nich toletzt ok hier in Hössen.
Hella Nottorf un Niels Tümmler drägen Besinnlichet öwer uhs Muddersprok vör. So güng dat denn komodig wieder, de Buer ut Emmendörp un Gerhild Drescher snackten öwer dan Regenschirrm un Angilika Schröder un Martina Schultze snackten öwer de Mannslüd. Fünf Scheuler von de Volkshochschool könn`n nu bewiesen, dat se de plattdüsch Sprok got lehrt häbt un kreegen dorvör ok ehr Utteknung. Dat wär wedder een schön`n Obend un dat schall ok so blieben.

Montag, 15. Mai 2017

Kommt zum Rieselwiesenfest!


Liebe Leute, bald ist es wieder soweit: Die Dorfgemeinschaft Suderburg und die Burschenschaft Erica laden nun schon zum dritten Mal zum Rieselwiesenfest ein! Am Donnerstag, 1. Juni ab 16 Uhr bis in den Abend hinein auf der Rieselwiese. Alle sind eingeladen: Die Rieselwiese wird berieselt und alles wird erklärt, Kinder können spielen, es gibt Kaffee und Kuchen und abends wird gegrillt,
Getränke sind vorhanden. Kommt zahlreich!

Mittwoch, 3. Mai 2017

Zu Besuch bei Waldkauz und Wurzelzwerg

Naturerlebnisspaziergang für Familien
Einen Familiennachmittag mit spannendem Naturentdeckerspaziergang rund um den Hardausee bietet Naturpädagogin Caroline Rothe am Himmelfahrtstag, Donnerstag, dem 25. Mai von 16 bis 18 Uhr an.

Die Teilnehmer werden sich auf die Suche nach Tierspuren begeben und die Geschichten kennenlernen, von denen die Spuren erzählen. Außerdem sollen „Naturschätze“ gesammelt und würzige Walddüfte geschnuppert werden. Und mit ein wenig Glück kann ein Blick in das geheimnisvolle Moosreich der Wurzelzwerge geworfen werden…
Der Spaziergang beginnt und endet am Eingang des Campingplatzes. Die Teilnehmer sollten feste Schuhe und dem Wetter entsprechende Kleidung anziehen. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 4,- Euro. Kinder sind kostenlos willkommen.

Freitag, 28. April 2017

Alltag raus, Grün rein

Metropolregion Hamburg präsentiert 66 Ausflugserlebnisse im Norden

Unter dem Motto #einfachmalraus startet in diesem Jahr die Ausflugssaison in der Metropolregion Hamburg. Mit ausgewählten Tipps für Erlebnisse im Grünen lädt die Region zu spontanen Ausflügen ein. Ohne große Planungen und weites Fahren einfach mal abschalten und Neues erkunden.

Endlich lässt sich der Frühling blicken und es ist Zeit, am Wochenende mal wieder raus zu fahren. Doch der Alltag hat uns im Griff und bietet wenig Raum für Planungen. Besonders soll der Ausflug sein, unkompliziert und alle glücklich machen. Aber was gibt es Neues? Wo können die Kinder was erleben? Und die Familie mal abschalten und es sich gut gehen lassen?
Mit frischen Ausflugs-Ideen hilft die Metropolregion Hamburg jetzt, diese Fragen auch spontan zu beantworten. Unter metropolregion.hamburg.de/einfachmalraus gibt es Tipps für Erlebnisse, die den Alltag vergessen lassen, zum Durchatmen einladen und einfach gut tun.
Damit kann das Wochenende entspannt beginnen. Einfach am Samstagmorgen vom Frühstückstisch los und ab ins Grüne, ganz ohne große Planungen.

Und das Suderburger Land ist selbstverständlich auch dabei! Zum Beispiel mit dem Museumsdorf Hösseringen und der Landart, die am 9. Juni wieder startet. Auf der Website http://metropolregion.hamburg.de/einfachmalraus/8419490/titel/ werden alle Ausflugsangebote der HeideRegion Uelzen ausführlich dargestellt, inklusive Anreise und Gastronomieempfehlungen. Also, nichts wie raus aus dem Alltag und rein ins Grüne!

Dienstag, 11. April 2017

Freies Internet am Haus des Gastes Hösseringen


Die Mitglieder des Tourismusvereins Suderburger Land freuen sich, dass nun auch am Haus des Gastes in Hösseringen freies Internet zugänglich ist. Möglich wurde dies dank der Unterstützung von Rüdiger Biernat. Der Hösseringer ist Vorsitzender des Vereins Freifunk Uelzen und dem Tourismusverein verbunden. 




Er stellte den Router zur Verfügung und hat bereits mehrere Freifunk-Projekte in der Gemeinde Suderburg initiiert. Gäste des Suderburger Landes können nun im Hause, oder wenn dies nicht geöffnet ist, auch im Umfeld per WLAN ins Netz gehen und sich über die Ausflugsziele, Wander- und Radwege und Veranstaltungen im Suderburger Land informieren.

Ostern im Dorfcafé

Inmitten einer wunderschönen Landschaft, umgeben von Wald und Wiesen, befindet sich die Alte Schule in Hösseringen.

 Hier ist das Dorfcafé von Mila Schrader zu finden – und das ist immer einen Besuch wert. Im ehemaligen Klassenzimmer erwartet Sie ein außergewöhnliches Café mit Bistro im gemütlichen Ambiente. Genießen Sie Frühstück, Brunch, Mittagstisch sowie die selbst gebackenen Torten auch auf der Terrasse, lauschig unter Weinreben,
mit Blick auf den Ruhe ausstrahlenden Garten.
Der Tante-Emma-Laden befindet sich im zweiten Klassenzimmer.
Das gesamte Gebäude strahlt eine individuelle, nahezu museale Atmosphäreaus. Historische Baustoffe finden sich überall in Haus und Garten. Die liebevoll eingerichteten Gästezimmer sowie die Ferienwohnung verfügen über einen ganz besonderen Charme.





Zur Osterzeit wartet das Dorfcafé-Team mit besonderen Angeboten auf. Kommen Sie vorbei und probieren Sie es selbst aus!

Montag, 10. April 2017

25. Staudenmarkt in Bohlsen

Erlöse werden für guten Zweck gespendet – Rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Pflanzen
Der Bohlser Staudenmarkt, organisiert vom Dorfausschuss, findet dieses Jahr am Samstag, 22. April 2017 bereits zum 25. Mal statt. Ab 14 Uhr können die Stauden und Pflanzen im Feuerwehrgerätehaus erworben werden. Das Interesse an den Stauden ist erfahrungsgemäß sehr groß, so dass rechtzeitiges Erscheinen die Chance auf die begehrtesten Exemplare sichert. Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen gesorgt.
Die Spender der Stauden und Pflanzen sind aufgerufen, ihre Gartenschätze – möglichst beschriftet und in Kartons oder Kisten verstaut – zwischen 11 und 13 Uhr anzuliefern.
Der Erlös des Staudenmarktes wird wie in den vergangenen Jahren an die Gomelhilfe (Weißrussland) gespendet. Das Geld wird für Medikamente für die Tschernobyl-Opfer verwendet.

Mittwoch, 5. April 2017

Fledermäuse im Stahlbachtal und vieles mehr

NABU Uelzen stellte Arbeit vor
Der alte Vorstand ist auch der neue: Auf der Jahreshauptversammlung des NABU Kreisverbandes Uelzen, die kürzlich in Klein Süstedt stattfand, standen Wahlen auf der Tagesordnung. Der erste Vorsitzende ist weiterhin Karl-Heinz Köhler, zu seinem Stellvertreter wurde Mirko Kandolf gewählt. Die Kassenführung obliegt Waldemar Golnik und mit der
Schriftführung ist Dieter Kluge betraut. Beisitzer sind Klaus Peiler, im Beirat sind darüber hinaus Caroline Rothe, Lars Wellmann, Alfred Fahldieck, Peter Block, Fritz Kaune, Thomas Dorschner, Michael Walke und neu Rolf Alpers und Thomas Stier vertreten.
In seinem Rückblick konnte der Vorsitzende Karl-Heinz Köhler auf viele Maßnahmen und Aktionen verweisen: So wurden mehr als 600 Nistkästen für Schleiereulen angebracht, und auch für andere Vogelarten wie Kranich, Mauersegler oder Waldkauz wurden Nisthilfen gebaut. Anhand von Beringungen, etwa bei Graureihern, werden die Erkenntnisse über die heimischen Vogelarten kontinuierlich erweitert. Die vom NABU-Mitglied Waldemar Golnik betreuten Trafokästen in verschiedenen Ortes des Landkreises werden inzwischen von vielen Vogelarten als Nistplatz angenommen.
Aber der NABU kümmert sich nicht nur um die Vogelwelt, sondern betreut darüber hinaus Biotope, etwa für Eidechsen, Hornissen und Schmetterlinge. Im Stahbachtal bei Böddenstedt konnte dank Förderung ein Projekt für Fledermäuse umgesetzt werden.
Die Naturerlebnisstätte NEST wird von Caroline Rothe betreut, hier finden regelmäßig Angebote für Schulklassen statt. Im vorigen Jahr wurden hier zudem ein Barfußpfad angelegt und mehrere Kleinbiotope geschaffen. Für das Patengebiet Rambower Moor ist Klaus Peiler zuständig, der dank regelmäßiger Entfernung, insbesondere des Kiefernaufwuchses, für den Erhalt der wertvollen Moorlandschaft sorgt. Wie in allen Arbeitsbereichen des NABU werden auch hier weitere helfende Hände benötigt.
Im Rahmen der Beteiligung an Genehmigungsverfahren nehmen die Vertreter des NABU außerdem als Träger öffentlicher Belange zu Bau- und Planungsprojekten Stellung, aktuell im Rahmen des Regionalen Raumordnungsprogrammes.
Für humorvolle und fachkompetente Unterhaltung sorgten auf dieser Jahreshauptversammlung Regina und Frank Allmer aus Lüneburg, die mehrere Sendungen ihrer Natur-Reihe, die sie regelmäßig für Radio ZuSa produzieren, präsentierten. Ihre Zuhörer erfuhren jede Menge Wissenswertes, etwa über die Köttelgrenze von Stadtkaninchen, das Gebaren der Nashörner in den sozialen Netzwerken oder das besondere Schönheitselixier von Schmutzgeiern. Hinter den witzigen Wortspielen der beiden Naturkenner stecken allerdings immer echte und oft sehr ernste Informationen. So stellten sie die Kulturellen Leistungen von Tieren, etwa Mäusen, die Mitgefühl zeigen und verletzte Artgenossen trösten, heraus und schlossen mit der Erkenntnis, dass „wir Menschen auch nur ganz normale Tiere sind“.

Unterstützung benötigen die NABU-Vertreter insbesondere bei der Betreuung von Schleiereulen. Wer sich hier engagieren möchte, kann sich bei Waldemar Golnik unter 05828 409 melden. Darüber hinaus bittet der NABU um Informationen über Straßen im Landkreis, an denen Amphibien überfahren werden. Dort können Zäune aufgestellt werden, die dann vor Ort betreut werden.
Den Vogel des Jahres ist übrigens der Waldkauz, er wurde von Mirko Kandolf vorgestellt.

Mittwoch, 22. März 2017

Kunst trifft Geschichte

 Unseren ersten Rundgang auf der "Lila Route" haben wir bei bestem Wetter gemeistert. Wir haben uns dafür entschieden, in diesem Jahr den Waldgeschichtspfad zum Kunstpfad werden zu lassen. Es ist eine wunderschöne Tour durch den historischen Schootenwald mit vielen interessanten Informationen zur Geschichte der Region und des Waldes. Wir freuen uns auf viele Mitstreiter, die mit uns gemeinsam
Kunstwerke in der Natur entstehen lassen.
Zusätzlich zur Lila Route möchten wir in diesem Jahr im Haus des Gastes eine kleine Steinausstellung zeigen. Das wird unsere Region noch interessanter machen. Wer mitmachen möchte, kann sich gerne bei Christine Kohnke-Löbert, Tel. 0176 958 444 23, melden. Anfang April treffen wir uns wieder im Dorfcafé in Hösseringen bei Mila Schrader, die dann bestimmt auch
schöne Ostersachen im Angebot hat. Kommt gerne dazu!

Hier kann ein Track von der Route abgerufen werden.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Landart 2017: Wir sind dabei

Unser erstes Treffen bei Mila Schrader im Dorfcafé Hösseringen war gut besucht. Danke an alle, die gekommen sind - der große Tisch war fast zu klein für unsere schöne Runde. Wir möchten wieder dabei sein und die Landart 2017 diesmal entlang des Waldgeschichtspfades Hösseringen gestalten. Wir freuen uns, dass wir neue Mitstreiter begrüßen konnten, die unsere Route inhaltlich und musikalisch bereichern werden. Die Eröffnung soll am Freitag, 9. Juni 16.30 Uhr stattfinden, gerne vor Ort im Schootenwald. Um uns die Route gemeinsam anzuschauen, treffen wir uns am Sonnabend, dem 4. März um 14 Uhr am Museumsdorf. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Der Waldgeschichtspfad Schooten
Einen Spaziergang durch die Waldgeschichte unternehmen: Das verspricht der drei Kilometer lange Waldgeschichtspfad Schooten. An zehn Stationen lädt der familienfreundliche Rundweg ein, nicht nur Flora und Fauna kennen zu lernen, sondern insbesondere die Auswirkungen menschlichen Tuns auf den Wald.
Der Schootenwald bei Hösseringen steht schon, seit es in unserer Region Wälder gibt, also seit ungefähr 10 000 Jahren. Mit dem Sesshaftwerden des Menschen vor etwa 5000 Jahren begann auch deren Einfluss auf den Wald: Flächen wurden für Ackerland gerodet, Brenn- und Bauholz wurde entnommen, das Vieh im Wald gehütet.
Auf dem Waldgeschichtspfad lässt sich die wechselhafte Geschichte des Waldes in Norddeutschland gut nachvollziehen. Da geht es um Aufforstung und um die Probleme des Waldes in unserer heutigen Zeit, um Streugewinnung und einsame, längst vergessene Wegeverbindungen. Der Wanderer erfährt, was es mit dem Schootenwall auf sich hat und vieles mehr. Und auf seinem Weg durch den Schooten wird er sicher ofmals ins Schmunzeln geraten: Die lustigen Cartoons von Wolf-Rüdiger Marunde mit dem Wildschwein „Sudl“ lassen auch dem ernsthaftesten Thema eine lustige Seite abgewinnen.
Der Waldgeschichtspfad beginnt und endet am Parkplatz des Museumsdorfes Hösseringen.