Mittwoch, 13. September 2017

Träume im Volksliedexpress

Chorkonzert „Heideklänge“ brachte Melodien nach Suderburg
"Ihr werdet uns Heiderosen schenken und viel Frohsinn verbreiten“, leitete Moderator Alfred Meyer den traditionellen Chorabend
„Heideklänge“, der jedes Jahr vom Tourismusverein Suderburger Land organisiert wird, ein. Alfred Meyer stellte damit auch gleich die beteiligten Chöre vor: den Gesangverein Frohsinn aus Hösseringen sowie den Gesangverein Heiderose aus Stadensen, beide unter der Leitung von Walter Schlothane.

Der Chorabend fand wie schon seit Jahren anlässlich der Heideblüte im Gasthaus „Spiller" in Suderburg statt und auch die neue Wacholderkönigin Maike Schulz aus Stadorf war zu Gast und stellte sich den zahlreichen Zuhörern vor. Unter ihnen weilten auch Erika und Karl-Heinz Ruhnke aus Oberhausen im Ruhrgebiet, die seit 20 Jahren bei Familie Techmann in
Hösseringen Urlaub machen und noch keine Runde der „Heideklänge“ verpasst haben. Stress haben sie in ihrer Urlaubszeit zwar nicht, damit aber auch all die anderen Zuhörer an diesem Abend Entspannung und ein wenig Ferienfeeling finden, begannen die Sänger des Gesangvereins Frohsinn mit einem Lied, das den Stress vertreibt und hilft, mit einer Melodie frische Energie zu tanken. Mit Mozart ging es anschließend in die Welt der Klassik, sehr zur Freude von Monika Greve aus Hameln, die nun schon zum 12. Mal in der Pension Seils in Hösseringen Urlaub macht. Und auch die beiden „Kurstädter mit Suderburger Wurzeln“, Charlotte und Uwe Schiemann aus Bad Bevensen hatten ihren Stammplatz gefunden.
Der Sommer hat es in diesem Jahr ja nicht ganz so gut mit den Heide-Regionen gemeint, und so kam das Lied vom „Sommermorgen, der alles gut macht“ gerade recht. Anschließend entführten die Sänger der „Heiderose“ in die Welt der Träume. Neben klassischen Melodien hatten sie Swing und a capella mitgebracht und begeisterten ihre Zuhörer zudem mit dem „Volksliederexpress“. Manch einer hatte mitgezählt, wieviele Lieder denn darin mitgefahren sein könnten, die Meinungen reichten hier allerdings von 36 bis 42 ein wenig auseinander.
Alfred Meyer nutzte diesen Abend auch, um für den Erhalt der Ellerndorfer Heide zu werben und freute sich, den Vorsitzenden des Vereins zur Erhaltung dieser wertvollen Heidefläche, Götz Schimmack, zu begrüßen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Suderburgs, Dagmar Hillmer, richtete zudem Grüße von Rat und Verwaltung aus. Mit der Vorbereitung hatte Martina Borchardt vom Tourismusverein im Vorfeld alle Hände voll zu tun. „Du bist die Mutter der Kompanie und hast immer alle Informationen parat“, dankte ihr Alfred Meyer.

In der Schlussrunde sangen die beiden Chöre gemeinsam und weil Walter Schlothane dazu „60 Kehlen in Wallung bringen“ musste, wie es Alfred Meyer formulierte, leistete ihm Hans-Hermann Brünjes tatkräftige und kompetente Unterstützung bei der Vorstellung der Lieder. „Was wäre, wenn wir heute selbst singen müssten?“, fragte Alfred Meyer die Gäste. Die waren zwar zum Zuhören gekommen, aber zum Schluss – auch das ist eine gute Tradition – sangen alle mit, als zu den Klängen von „Auf der Lüneburger Heide“ das Ende eines schönen Abends eingeläutet wurde.

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